Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Hoher Schaden bei Brand in geplanter Flüchtlingsunterkunft

Kaufbeuren - Ein Feuer in einer geplanten Flüchtlingsunterkunft im schwäbischen Kaufbeuren hat einen Schaden von mehreren Hunderttausend Euro verursacht. Verletzt wurde niemand.

+++UPDATE+++ Die Polizei geht mittlerweile von Brandstiftung aus.


Ein Feuer in einer geplanten Flüchtlingsunterkunft im schwäbischen Kaufbeuren hat einen Schaden von mehreren Hunderttausend Euro verursacht. Verletzt wurde niemand. Wie die Polizei mitteilte, war der Brand am frühen Sonntagmorgen im Dachstuhl des dreigeschossigen Gebäudes ausgebrochen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, weil Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann. „Die Polizei überprüft derzeit Hinweise, die auf eine eventuelle vorsätzliche Brandlegung hindeuten können“, hieß es in der Mitteilung.

Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten verhindern, dass die Flammen auf das Ober- und Erdgeschoss übergriffen. Am Gebäude fanden derzeit Bauarbeiten statt. Es wird für die Unterbringung von Flüchtlingen vorbereitet und war noch unbewohnt. Auch einen technischen Defekt konnten die Ermittler zunächst nicht ausschließen.

In Burtenbach im schwäbischen Landkreis Günzburg beschmierten Unbekannte am Samstag eine Asylunterkunft mit Hakenkreuzen. In Bruck in der Oberpfalz wurde eine Flüchtlingsunterkunft mit einer Flasche beworfen. Die Beamten fanden außerdem Zettel mit fremdenfeindlichen Parolen. In Hirschau flog eine mit einer Flüssigkeit gefüllte Flasche durch ein Fenster im ersten Obergeschoss. Das Bayerische Landeskriminalamt wurde eingeschaltet, um die Flüssigkeit zu untersuchen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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