Zwei mussten ins Krankenhaus

Schüler wirken nach Pause apathisch: Lehrer wählt Notruf - Polizei hat schnell Verdacht

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Hohenroth (Bayern): Schüler wirken nach Pause apathisch - Polizei hat schnell Verdacht

Vier Schüler wirkten nach der Pause apathisch - ein Lehrer veranlasste den Notruf. Erste Ermittlungen der Polizei förderten schnell den Grund zutage.

  • Eine Lehrkraft veranlasste an einer Schule in Unterfranken einen Notruf.
  • Vier Schüler zeigten nach der Pause apathisches Verhalten.
  • Schnell vermuteten die Polizisten, dass die Schüler Drogen genommen hatten.

Hohenroth - Vier Schüler sollen am Dienstag (3. März) „die Mittagspause dazu genutzt haben, außerhalb des Schulgeländes Marihuana zu konsumieren“, wie die Polizei in einer Pressemeldung schrieb. Für zwei von ihnen endete die Aktion im Krankenhaus.

Hohenroth - Notruf an Schule - konsumierten Schüler in Pause Drogen?

Eine Lehrkraft veranlasste am Nachmittag den Notruf, nachdem drei Schüler im Alter zwischen 14 und 16 Jahren nach der Mittagspause durch apathisches Verhalten auffällig geworden waren. Erste Ermittlungen der Polizei erhärteten den Verdacht, dass die Jugendlichen in der Pause Drogen genommen haben könnten. 

Ein Junge gab den gemeinsamen Konsum von Marihuana gegenüber der Polizei schließlich zu. „Offenbar waren sich die Minderjährigen über die Wirkung des Betäubungsmittels selbst nicht im Klaren“, hieß es in der Pressemeldung der Polizei weiter. Ein Jugendlicher war beim Eintreffen der Rettungskräfte nicht mehr ansprechbar. Er kam - gemeinsam mit einer Mitschülerin - nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Beide Schüler konnten die Klinik noch am Dienstagabend verlassen. 

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Nach Drogenkonsum in Pause: Drogen-Präventionsmaßnahmen vor Ort intensiviert

Alle vier Jugendlichen kamen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Obhut ihrer Eltern bzw. ihrer gesetzlichen Betreuer. Die Beamten ermitteln nun wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz. Auffälligkeiten in Zusammenhang mit Rauschgiftverstößen gab es an der betroffenen Schule bisher nicht, wie die Polizei mitteilte. Trotzdem werden aufgrund des aktuellen Falls die bereits bestehenden und regelmäßig durchgeführten Drogen-Präventionsmaßnahmen vor Ort intensiviert.

Ein Mann (23) hat in Regensburg seinen Rucksack verloren. Er ging zur Polizei und fragte danach. Die Beamten hatten den Rucksack tatsächlich - samt Drogen.

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