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Harter Wirkungstreffer für FC Ingolstadt im Abstiegskampf

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FC Ingolstadt 04 - FC St. Pauli
Sankt Paulis Philipp Ziereis (l) nund Daniel Kyereh klatschen ab. © Stefan Puchner/dpa

Diese Niederlage war schmerzhaft. Der FCI verliert gegen St. Pauli wichtige Punkte und gleich zwei Außenverteidiger durch Verletzung.

Ingolstadt - Diese Niederlage war ein richtig harter Wirkungstreffer. Der FC Ingolstadt verlor nach dem Aufschwung der vergangenen Wochen am Samstag sein Heimspiel gegen den FC St. Pauli mit 1:3 (1:2). Für die überlegenen Gäste war es im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga eine überzeugende Reaktion auf das jüngste 0:3 gegen Hannover und zugleich eine gelungene Einstimmung auf das DFB-Pokal-Viertelfinale beim Bundesligisten Union Berlin. Für die Schanzer dagegen rückt die Rückkehr in die 3. Liga noch näher.

„Wir haben einen effektiven Gegner erlebt, der deshalb auch als verdienter Gewinner vom Platz geht“, kommentierte Ingolstadts Trainer Rüdiger Rehm. Er versprach: „Die Mannschaft wird dennoch den Kopf oben behalten. Wir werden uns aufrichten.“

St. Pauli war vor 5511 Zuschauern überlegen und nach den Toren von Freistoß-Kunstschütze Daniel-Kofi Kyereh (22. Minute), Torjäger Guido Burgstaller (37.) und Simon Makienok (55.), der zudem einen Kopfball an den Pfosten setzte (61.), der verdiente Sieger. Die Gastgeber glichen durch Angreifer Dennis Eckert Ayensa (34.) zum 1:1 aus.

Die Schanzer agierten defensiv wie beim dritten Gegentor oft zu passiv. Offensiv fehlte der entscheidende Punch. Zudem fiel das 1:2 nach dem Ausgleich fiel zu schnell. Hinzu kam auch noch Pech beim Team von Trainer Rüdiger Rehm: Kapitän Michael Heinloth musste früh mit einer Muskelverletzung vom Platz (19.). Der für den Außenverteidiger eingewechselte Maximilian Neuberger verletzte sich am Fuß und humpelte auch nach kurzer Einsatzzeit vom Platz (32.). dpa

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