Wegen „guter Zukunftsperspektiven“?

Mehr junge Bayern wollen Bauern werden

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Attraktive Arbeit an der frischen Luft: Ein Bauer wendet nahe des oberbayerischen Issing das Heu.

München - Der Beruf des Bauern gewinnt offenbar an Reiz: 2016 haben mehr junge Bayern eine Ausbildung zum Landwirt begonnen als im Vorjahr. Das Agrarministerium kennt einen Grund.

So haben sich nach Angaben von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) in diesem Jahr 845 Bayerinnen und Bayern für eine Ausbildung zum Landwirt entschieden. Das sind 31 mehr als noch 2015. Zudem hätten sich 734 ausgebildete Landwirte an einer der 34 landwirtschaftlich ausgerichteten staatlichen Fachschulen zum staatlich geprüften Wirtschafter, Techniker oder Agrarbetriebswirt weiterbilden lassen.

„Das große Interesse an einer Ausbildung in der Landwirtschaft und die hohe Bereitschaft zur Weiterbildung bei den Landwirten zeigen uns, dass viele junge Menschen gute Zukunftsperspektiven in der Landwirtschaft sehen“, sagte Brunner am Mittwoch in München. 

Der Freistaat bilde auch selbst aus: 85 Auszubildende hätten im Herbst an den landwirtschaftlichen und forstlichen Einrichtungen des Freistaats eine Ausbildung begonnen: 31 an der Landesanstalt für Landwirtschaft, 16 an der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau und 38 bei den Bayerischen Staatsforsten.

dpa

Quelle: Merkur.de

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