34 Landkreise und 6 kreisfreie Städte betroffen

Geflügelpest in ganz Bayern - Bald keine Freilandeier mehr

+
In den ersten Bundesländern ändert bald die Frist, in der ihre Eier noch als Freilandeier verkauft werden dürfen.

Erlangen - Die Vogelgrippe hat bald zur Folge, dass die Eier nur noch mit dem Hinweis „Bodenhaltung“ versehen werden dürfen. Die bayernweite Stallpflicht gilt für unbestimmte Zeit. 

Die Vogelgrippe hat inzwischen ganz Bayern im Griff. Derzeit seien 34 Landkreise und 6 kreisfreie Städte betroffen, sagte ein Sprecher des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Montag. Zuletzt wurde das Virus vom Subtyp H5N8 im oberpfälzischen Schwandorf sowie im mittelfränkischen Erlangen-Höchstadt nachgewiesen. Bayernweit gilt für unbestimmte Zeit eine Stallpflicht, um eine Ausbreitung der Vogelgrippe zu verhindern. Zudem hat das Bayerische Umweltministerium ein Verbot für Ausstellungen und Märkte mit Geflügel angeordnet.

Die Stallpflicht hat vor allem auf die Betriebe Einfluss, die Freilandeier produzieren. Der Gesetzgeber hat eine Höchstfrist von zwölf Wochen festgelegt, innerhalb derer Eier von Hühnern die aus veterinärmedizinischen Gründen aufgestallt wurden, noch als Eier aus Freilandhaltung verkauft werden dürfen. Diese Frist endet in Bayern nach Angaben der Landesanstalt für Landwirtschaft in Freising am kommenden Montag (13. Februar). Nach der sogenannten Zwölf-Wochen-Regel dürfen die Eier nur noch mit dem Hinweis „Bodenhaltung“ gekennzeichnet werden.

dpa

Auch interessant:

Meistgelesen

Boom nach Kältewelle: Darum ist Spargel plötzlich so günstig
Boom nach Kältewelle: Darum ist Spargel plötzlich so günstig
Pfaffenhofener Landrat nimmt die Wahl an
Pfaffenhofener Landrat nimmt die Wahl an
Polizei-Messenger für Bayerns Streifenbeamte startet
Polizei-Messenger für Bayerns Streifenbeamte startet
Zoll findet winkende Flüchtlinge in Lkw
Zoll findet winkende Flüchtlinge in Lkw

Kommentare