1000 Anwohner mussten Wohnung verlassen

Fliegerbombe in Regensburg unschädlich gemacht

Regensburg - Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist in der Nacht zum Mittwoch in Regensburg entschärft worden. Dass müssen Sie über den Fund wissen.

„Der ganze Einsatz verlief ohne Probleme“, sagte ein Sprecher der Polizei am frühen Morgen. Etwa 1000 Anwohner mussten nach dem Bombenfund am Abend ihre Wohnungen verlassen.

„Die meisten Leute kamen privat unter oder stürzten sich noch einige Zeit ins Nachtleben“, sagte der Sprecher weiter. Nur 40 Anwohner suchten eine Aula in der Nähe auf, wo sie von Helfern mit Essen und Trinken versorgt wurden. Gegen Mitternacht kehrten die meisten Menschen in ihre Häuser zurück.

Spezialisten waren am Abend an den Fundort gekommen und hatten den Blindgänger begutachtet. „Dabei stellten sie fest, dass es sich um den vorderen Teil einer etwa fünf Zentner schweren Fliegerbombe handelt“, berichtete der Polizeisprecher.

Zuletzt musste in Augsburg ein 500-Kilo-Blindgänger entschärft werden. Die Autobahn A8 war für eineinhalb Stunden komplett gesperrt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

Auch interessant:

Meistgelesen

Sirenen: Heute um 11 Uhr Probealarm in Bayern
Sirenen: Heute um 11 Uhr Probealarm in Bayern
„Es war nicht die erste Alte, die ich umgenietet habe“
„Es war nicht die erste Alte, die ich umgenietet habe“
Am Mittwoch heulen wieder die Sirenen
Am Mittwoch heulen wieder die Sirenen
Ist dieser Mann Schuld an der Gartenlauben-Tragödie?
Ist dieser Mann Schuld an der Gartenlauben-Tragödie?

Kommentare