Fehlende Rettungsgasse: Feuerwehr erst spät am Unfallort

Nürnberg - Ein kilometerlanger Stau ohne Rettungsgasse hat am Montag den Einsatz der Feuerwehr bei einem Lastwagen-Unfall im Süden Nürnbergs stark behindert.

Als die zum Abpumpen von Diesel gerufenen Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, war nach Feuerwehrangaben bereits der größte Teil des ausgelaufenen Treibstoffs im Erdboden oder in Abflusskanälen versickert. Auch der Notarztwagen habe Probleme gehabt, den Unfallort zu erreichen, berichtete die Polizei in Feucht.

Wie groß der Umweltschaden ist, war zunächst noch unklar. Nähere Hinweise erhofft sich die Polizei nun von Fachleuten des Wasserwirtschaftsamtes, die noch am selben Tag den Schaden untersuchten. Bei freier Fahrt der Feuerwehr auf einer frühzeitig gebildeten Rettungsgasse hätte die Umweltbelastung wahrscheinlich begrenzt werden können, schätzt die Nürnberger Berufsfeuerwehr.

Bei dem Unfall am frühen Montagmorgen war auf der Autobahn A6 Nürnberg-Heilbronn zwischen dem Südkreuz und der Abfahrt Roth ein Sattelschlepper auf einen vor ihm fahrenden Lastwagen geprallt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Transporter wiederum auf einen vor ihm fahrenden Sattelschlepper geschoben. Der mutmaßliche Unfallverursacher wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht. Die drei Insassen der beiden anderen Lastwagen kam mit leichteren Verletzungen davon.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Polizei baff: Lkw-Fahrer fällt bei Kontrolle plötzlich aus dem Führerhaus
Polizei baff: Lkw-Fahrer fällt bei Kontrolle plötzlich aus dem Führerhaus
Zeugen gesucht: Mädchen (9) wird frontal von Auto erfasst und stirbt
Zeugen gesucht: Mädchen (9) wird frontal von Auto erfasst und stirbt
So outet man sich als Saupreiß: Das sind absolute No-Gos in Bayern
So outet man sich als Saupreiß: Das sind absolute No-Gos in Bayern
Nasse Fahrbahn: Biker rutscht in Gegenfahrbahn - und stirbt
Nasse Fahrbahn: Biker rutscht in Gegenfahrbahn - und stirbt

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.