Erste Festnahmen vor EM-Spiel - grundsätzlich ruhige Lage

Polizisten vor dem Stadion
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Zwei Polizisten stehen vor dem Stadion in München.

München - Trotz einiger Festnahmen ist es vor dem EM-Spiel zwischen Deutschland und Ungarn am Mittwochabend in München zunächst vergleichsweise ruhig gewesen. „Es ist auch heute einiges los, aber es ist nicht so voll wie am Wochenende“, sagte ein Polizeisprecher eine gute Stunde vor dem Anpfiff. Lediglich auf einem Platz, an dem für die ungarischen Fans ein Corona-Testzentrum aufgebaut worden war, habe es einige wenige Festnahmen etwa wegen des Zündens von Rauchtöpfen gegeben.

„Natürlich sind die Fans immer etwas gegen die andere Mannschaft eingestellt“, schilderte der Polizeisprecher. Die Ungarn hätten sich zwar lautstark bemerkbar gemacht und auch unflätig gestikuliert, das sei „aber nichts Außergewöhnliches für Fußballfans“. Vor allem sei es bislang zu keinen körperlichen Auseinandersetzungen gekommen.

Die Polizei rechnete mit rund 2000 ungarischen Fans, wovon etwa 200 „problematischen Gruppierungen“ zugerechnet werden. Die Beamten sind wie beim vergangenen Spiel mit 1500 Kräften im Einsatz, darunter auch die Hubschrauberstaffel. Ob es auch am restlichen Abend friedlich bleibt, könnte angesichts der Prognosen mit möglichen Gewittern auch vom Wetter abhängen. „Wenn es dauerhaft regnet, sprengt es natürlich jegliche Feierlaune“, berichtete der Beamte aus Erfahrung. dpa

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