Tat war nicht vorhersehbar

Drama auf Autobahnbrücke: So lief die grausame Tat ab

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Ermittler der Polizei sichern am 09.04.2017 in einem Auto auf der Haseltalbrücke der Autobahn A3 bei Bischbrunn Spuren.

Die Ermittlungen im Falle des Beziehungsdramas auf einer Autobahnbrücke in Bischbrunn sind abgeschlossen. Der 31-Jährige erstach seine Lebensgefährtin und stürzte sich dann in den Tod.

Bischbrunn - Weil er die Trennung von seiner Lebensgefährtin nicht verkraftet hat, soll ein 31-Jähriger im April auf einer Autobahnbrücke bei Bischbrunn (Landkreis Main-Spessart) die Frau und dann sich selbst getötet haben. Das ergaben die abschließenden Ermittlungen zu der tödlichen Tat, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten.

Demnach soll der Mann am 9. April mit seiner ehemaligen Lebensgefährtin gezielt auf der A3 zur Haseltalbrücke gefahren sein. Von dort wollte er sie beide in den Tod stürzen. Nachdem er das Brückengeländer mit seinem Auto nicht wie geplant durchbrechen konnte, fügte er der Frau tödliche Stichverletzungen zu. Dann verletzte sich der Mann selbst mit dem Messer. Nach Wortgefechten mit hinzu eilenden Ersthelfern sprang er von der Brücke.

Den Ermittlungen zufolge war die Tat nicht vorhersehbar. Warum die Frau mit ihrem ehemaligen Lebensgefährten im Auto saß, bleibt unklar.

Nach dem Drama berichtete ein Ersthelfer, was sich direkt nach dem Unfall auf der Haseltalbrücke abgespielt hat.

dpa

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