Mordversuch an Ehemann

Elf Jahre Haft für Krankenschwester

Landshut - Die Krankenschwester, die versucht haben soll, ihren Mann mit Blutverdünner umzubringen, wurde zu einer Haftstrafe von elf Jahren verurteilt.

Eine Krankenschwester aus Niederbayern muss nach einem Mordversuch an ihren Ehemann für elf Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Landshut verurteilte die 65-Jährige am Dienstag wegen versuchten Mordes. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass die Angeklagte ihrem Ehemann über einen längeren Zeitraum Blutverdünnungsmittel verabreicht hatte, um ihn zu töten. Ein medizinischer Grund für die Verabreichung hatte nicht vorgelegen.

Erst nach mehreren Klinikaufenthalten hatten die Ärzte die lebensbedrohliche Konzentration des Blutverdünners festgestellt und den 66-Jährigen gerettet. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert. Die Angeklagte hatte den Tatvorwurf in der Verhandlung bestritten.

dpa

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