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Diebe des Manchinger Goldschatzes machten noch größere Beute

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Das Kelten-Römer-Museum im Abendlicht.
Das Kelten-Römer-Museum im Abendlicht. © dpa/(Archivbild)

Die Diebe des Goldschatzes von Manching haben noch mehr Beute gemacht als zunächst angenommen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wurde bei dem Einbruch in der Nacht zu Dienstag eine zweite Vitrine aufgebrochen. Dabei wurden drei weitere, deutlich größere Münzen gestohlen. Ob sie auch aus Gold bestehen, wie schwer und von welchem Wert sie sind, war zunächst unklar.

Manching - Nach dpa-Informationen hatten die Diebe nach bisherigen Erkenntnissen einen Notausgang des Kelten Römer Museum Manching bei Ingolstadt aufgehebelt und dann die aus Sicherheitsglas bestehenden Vitrinen mit viel Gewalt aufgebrochen.

Am Dienstag hatte das Landeskriminalamt (LKA) über den Diebstahl des Goldschatzes informiert. Gestohlen wurden keltische Goldmünzen aus dem ersten Jahrhundert vor Christus. In der ersten Vitrine befanden sich demnach 483 Goldmünzen. Der Wert der mehr als 2000 Jahre alten Stücke wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt. Der reine Goldwert dürfte allerdings deutlich geringer sein. Die Münzen waren vor 23 Jahren von einem Grabungsteam in Manching gefunden worden.

Nach Informationen der dpa wird im kompletten Schengen-Raum nach den Tätern gefahndet. dpa

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