Zahl der Infektionen steigt weiter an

Coronavirus in Bayern: Erster Münchner tot - Verstöße gegen Ausgangsbeschränkung in der Nacht

In Bayern gelten nun weitreichende Ausgangsbeschränkungen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Alle aktuellen Entwicklungen lesen Sie hier im News-Ticker.

Update von 11.12 Uhr: Das Kabinett in Bayern berät am Dienstag zum Coronavirus. Ministerpräsident Markus Söder informiert anschließend zum aktuellen Stand. Wir begleiten die Pressekonferenz im Live-Ticker. In diesem Ticker finden Sie auch alle weiteren Entwicklung und Informationen rund um die Coronavirus-Krise in Bayern.

Coronavirus in Bayern: Verstöße gegen Ausgangssperre

Update von 10.30 Uhr: In Bayern hat es in der Nacht zu Dienstag mehrere Verstöße gegen die wegen der Corona-Krise verhängten Ausgangsbeschränkungen gegeben. Diese ereigneten sich unter anderem in Oberbayern, Oberfranken und Niederbayern, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

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In Allershausen (Landkreis Freising) ist ein 28-jähriger Autofahrer kontrolliert worden. Dabei stellte sich heraus, dass dieser weder einen gültigen Führerschein besaß, noch eine Begründung für seine Fahrt hatte und zudem betrunken war. In Bamberg hatten sich bei den frühlingshaften Temperaturen vier Männer am Montagmittag auf einem öffentlichen Platz getroffen. Die Polizei erteilte ihnen einen Platzverweis.

Weitere Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung gab es in Grafenau (Landkreis Freyung-Grafenau) und dem Landkreis Freyung-Grafenau. Gegen die kontrollierten Personen wird nun wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ermittelt.

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Empörung ruft außerderm ein Ekel-Video in den Sozialen Netzwerken hervor. Ein Mann bedient sich in einem Supermarkt an verschiedenen Produkten - und legt sie angefuttert zurück in die Regale - absoluter Corona-Irrsinn oder ist doch alles nur ein Scherz?

Update von 10.12 Uhr: Das Coronavirus verbreitet sich weiter. Im Freistaat liegt das öffentliche Leben nahezu still. Der Radiosender Antenne Bayern hat eine emotionale Aktion gestartet.

In Bayern hatte sich zudem eine Hochschwangere mit dem Coronavirus infiziert - nur ihr Baby konnte gerettet werden.

Coronavirus in Bayern: Fränkischer Lieferant von Atemschutzmasken ausverkauft

Update vom 24. März, 7.53 Uhr: Bayerns Krankenhäuser sehen dem erwarteten weiteren Anstieg von Coronavirus-Infektionen mit „großer Anspannung“ entgegen. Das sagte der Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG), Siegfried Hasenbein. Er betonte aber, es gebe „ein außerordentlich großes Engagement in den Häusern, um gut vorbereitet zu sein“. Die Zahl der Patienten, die wegen Infektionen mit Sars-CoV-2 stationär behandelt werden müssen, steige zwar - es gebe aber „noch keine akute Krisensituation“, sagte Hasenbein.

Viele Kliniken versuchten, Ärzte und Pflegekräfte vorübergehend aus dem Ruhestand zurückzuholen, berichtete der BKG-Geschäftsführer. Es gebe auch unkonventionelle Maßnahmen: So würden in einigen Krankenhäusern Beschäftigte aus der Verwaltung darin geschult, wie sie Atemschutzmasken nähen können.

Die Ausstattung mit Schutzmaterial werde in einer ganzen Reihe von Krankenhäusern bereits knapp, sagte Hasenbein. Deswegen begrüße es der Klinik-Dachverband ausdrücklich, dass die bayerische Staatsregierung insgesamt mehr als 800 000 Schutzmasken an die Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen in Bayern verteilen lassen will.

Findet das Oktoberfest 2020 trotz der Corona-Krise statt? Markus Söder will mit OB Reiter beraten.

Coronavirus in Bayern: Atemschutzmasken bei Uvex ausverkauft

Der fränkische Lieferant von Atemschutzmasken, Uvex, ist komplett ausverkauft. Die letzten mehreren Zehntausend Masken, die noch auf Lager gewesen seien, seien komplett an medizinische Einrichtungen gegangen, sagte ein Uvex-Sprecher am Montag in Fürth.

Die Atemschutzmasken nach dem Standard FFP-2 würden in China gefertigt. Die Lieferketten seien gegenwärtig unterbrochen. „Aktuell haben wir die Information erhalten, dass der Export von Masken aus China offiziell wieder erlaubt ist, in bestimmten Provinzen schränken aber Lokalregierungen weiterhin den Export ein“, sagte der Sprecher. „Weiterhin beansprucht die Regierung bei manchen Herstellern bis zu 100 Prozent der Produktionskapazität.“ Neue Ware in begrenzter Stückzahl werde daher in frühestens zwei Wochen bei Uvex eintreffen.

Deutlich positiver sei die Situation beispielsweise bei der Vollsichtschutzbrille. Diese werde bei Uvex in Fürth und in Lederdorn (Kreis Cham) gefertigt - an beiden Standorten seien die Kapazitäten deutlich ausgeweitet worden. „In Fürth wird momentan rund um die Uhr produziert, sogar sonntags“, betonte der Unternehmenssprecher.

Coronavirus im Freistaat: Bayerische Gesundheitsministerin will Pflegekräfte zurück in Beruf holen

Update, 19.52 Uhr:Im Kampf gegen die Corona-Krise will Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) ehemalige Pflegekräfte zurück in den Beruf holen. Es sei nicht abzusehen, wie sich die Pandemie weiter entwickle, teilte sie am Montagabend in München mit. „Deshalb bitte ich alle Pflegefachkräfte, alle Pflegehilfskräfte sowie Medizinisch-technische Assistenten (MTRA, MTLA) und Medizinische Fachangestellte (MFA), die aktuell nicht in diesem Beruf arbeiten und keiner Risikogruppe angehören, um Unterstützung .“

Freiwillige

könnten sich auf einer Online-Plattform melden, die zusammen mit der Vereinigung der Pflegenden in Bayern eingerichtet worden sei. „Im Bedarfsfall erfolgt eine unmittelbare Kontaktaufnahme und Zuweisung zu einem regionalen Einsatzort“, erklärte Huml. Dabei bleibe für den Fall eines Einsatzes der aktuelle

Arbeitsvertra

g bestehen. „Wer unterstützt, wird unter Lohnersatz beziehungsweise Lohnfortzahlung von der gegenwärtigen beruflichen Tätigkeit freigestellt.“ 

In Zeiten des Coronavirus wollen nun auch Andrea Berg und ihre Familie unmittelbar helfen - mit ihrem Hotel.

Coronavirus in Bayern: Staatsregierung begrüßt Vorhaben der Bundesregierung

Update, 18.16 Uhr: Die bayerische Staatsregierung befürwortet einen Vorstoß der Bundesregierung, wonach Chemie-Unternehmen und Apotheken Desinfektionsmittel aus Ethanol und reinem Alkohol herstellen sollen - steuerfrei. Die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln steige in der Corona-Krise weiter, sagte der bayerische Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Montag. Daher begrüße er, „dass der Bund unserer Forderung nachkommen wird, die steuerrechtlichen Mengenbeschränkungen bei Abfindungsbrennereien während der Krisenzeit aufzuheben“.

Durch die Lockerung können die Brennereien, bei denen sonst eine Mengenbeschränkung gelten würde, auch größere Mengen an Alkohol und Ethanol steuerfrei für die Herstellung von Desinfektionsmitteln zur Verfügung stellen. „In dieser Krise müssen wir in alle Richtungen denken und ungewöhnliche Wege gehen. Steuerrecht und Bürokratie dürfen in dieser Zeit innovative Ideen nicht ausbremsen“, sagte Füracker.

Coronavirus in Bayern: Neue Fallzahlen aus München bekannt - erstes Todesopfer

Update, 16.49 Uhr: Nun sind die aktuellen Fallzahlen für die Stadt München bekannt. Einschließlich Sonntag (22. März) wurden 274 neue Fälle bestätigt (Stand 13.30 Uhr). Damit sind in der Landeshauptstadt aktuell insgesamt 1316 Infektionen gemeldet. In diesen Zahlen enthalten sind zwei Personen, die bereits geheilt sind sowie ein bestätigter Todesfall. Am Wochenende ist ein 56-jähriger Münchner mit Vorerkrankungen im Klinikum Großhadern an COVID-19 verstorben.

Mit unserer neuen Karte immer auf dem neusten Stand: Täglich bieten wir Ihnen die jeweils aktuellsten Zahlen zur Verbreitung von Covid-19 in Ihrem Landkreis. Dazu eine interaktive Karte*.

Corona in Bayern: Neues bayerisches Infektionsschutzgesetz auf dem Weg

Update, 16.20 Uhr: Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus soll am kommenden Mittwoch (25. März) ein neues bayerisches Infektionsschutzgesetz im Landtag beschlossen werden. Nun hat der Entwurf eine entscheidende Hürde genommen. Der Gesundheitsausschuss des Landtags billigte einstimmig die Gesetzespläne am heutigen Montag. Ergänzt wird unter anderem noch eine Regelung, um die Kommunal-Stichwahlen am kommenden Sonntag (29. März), die wegen der Coronakrise nur per Briefwahl durchgeführt werden, hundertprozentig rechtssicher zu machen.

Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass die Staatsregierung deutlich umfassendere Befugnisse im Kampf gegen die Corona-Krise bekommen soll: Sie kann dann einen „Gesundheitsnotstand“ ausrufen. Beschlagnahmungen von medizinischem Material und der Zugriff auf medizinisches und pflegerisches Personal werden dann erleichtert.

Die Landtags-Grünen forderten währenddessen eine vorübergehende Aufnahme schwer erkrankter Covid-19-Patienten aus Norditalien zur Behandlung in bayerischen  Krankenhäusern. „Wir sollten dem Vorbild Baden-Württembergs und des Saarlands folgen, die ihrem Nachbarland Frankreich jetzt zur Seite springen und akute Beatmungspatienten in deutschen Kliniken versorgen“, teilte Fraktionschef Ludwig Hartmann mit.

Corona in Bayern: Heiraten im Freistaat noch möglich? 

Update, 16.02 Uhr: Aufgrund der Corona-Krise sind zahlreiche Veranstaltungen in Bayern bereits abgesagt. Müssen nun auch Paare, die ihre Hochzeit planen, den Termin wegen Corona verschieben? Aktuell sieht es nicht gut aus für Heiratswillige.

Corona in Bayern: Polizei zieht Bilanz zu Ausgangsbeschränkungen

Update, 15.42 Uhr: Der Großteil der Menschen in Bayern hält sich an die seit dem Wochenende geltenden Ausgangsbeschränkungen. Die Polizeipräsidien München, Unterfranken und Oberpfalz zogen bis Montagmittag (23. März) eine weitgehend positive Bilanz. Bei mehreren Tausend Kontrollen stellten die Beamten in den drei Bezirken 570 Verstöße fest. 

In der bayerischen Landeshauptstadt München registrierte die Polizei zwischen Sonntag- und Montagmorgen nach eigenen Angaben bei 4000 Kontrollen 200 Verstöße, davon wurden 61 angezeigt. In Unterfranken zählte die Polizei 316 Verstöße, die allesamt angezeigt würden. Die zahlreichen Spaziergänger, die am Sonntag das schöne Wetter ausnutzten, hätten sich vorbildlich verhalten und die Abstandsregelungen eingehalten oder seien als Familien unter sich geblieben, so das Fazit der Würzburger Polizei. Allerdings habe zum Beispiel ein Wirt in Karlstadt abends Gäste in seinem Restaurant gehabt, die bei Brettspielen dicht beisammen gesessen seien. Zudem hätten einige Parties aufgelöst werden müssen.

Die Polizei in der Oberpfalz stellte bei 1000 Kontrollen 54 Verstöße fest. Ob sich ein Passant oder Autofahrer berechtigt oder unberechtigt im öffentlichen Raum aufhält, werde durch den direkten Austausch geklärt, sagte eine Sprecherin. Bei einem Verdacht könnte auch eine Wohnung kontrolliert werden. Insbesondere junge Leute hätten gegen die Ausgangsbeschränkungen verstoßen. Mehrfach seien Gruppen nach Hause geschickt worden, die sich zum Ballspielen oder Alkoholtrinken getroffen hatten.

Corona in Bayern: Welle der Hilfsbereitschaft - Besondere Aktion in Unterfranken

Update, 15.25 Uhr: Immer wieder zeigt sich, dass es in Bayern eine Welle der Hilfsbereitschaft gibt. Mit verschiedenen Mitteln wird auch versucht, den Ärzten und Pflegern in Kliniken Dank auszusprechen. Eine schöne Geste hat sich kürzlich eine Pizzeria aus Schweinfurt in Unterfranken einfallen lassen - und dem dortigen Leopoldina-Krankenhaus eine ganze Wagenladung Pizzen zukommen lassen.

Corona in Bayern: Mann (54) ohne Vorerkrankung gestorben - Neue Zahlen zu Toten und Infizierten bekannt

Update, 14.15 Uhr: Mittlerweile sind in Bayern 5719 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Montag (Stand 10 Uhr) mit. 27 infizierte Patienten sind im Freistaat gestorben.

Corona in Bayern: Bayerische Regierung will 

Update, 14.10 Uhr: An Krankenhäuser und andere Einrichtungen in Bayern will die bayerische Staatsregierung 800.000 Atemschutzmasken übergeben. Die Auslieferung hat bereits begonnen. „Weitere Lieferungen durch den Bund und die Eigenproduktion im Freistaat werden folgen“, erklärte Markus Söder

700.000 Schutzmasken wurden vom Gesundheitsministerium bestellt und bezahlt worden. BMW stellt zusätzlich 100.000 Schutzmasken zur Verfügung.

Laut Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) seien auch 235.000 Flaschen Handdesinfektionsmittel angekommen. Das Technische Hilfswerk hat die Auslieferung übernommen. Masken und Desinfektionsmittel würden an die THW-Ortsverbände verschickt und von dort aus verteilt. „Die Reihenfolge wird durch die medizinische Notwendigkeit bestimmt“, so Huml.

Im Zuge der Ausgangsbeschränkungen in Bayern können Sie sich hier die Allgemeinverfügung im Wortlaut durchlesen.

Corona in Bayern: 

Update, 13.20 Uhr: Der Bayerische Hausärzteverband will die persönliche Versorgung von Kranken in den Praxen angesichts der Coronavirus-Pandemie auf ein Minimum reduzieren.

„Die Kontakte von Ärzten, Praxisteams und Patienten zu Patienten sind maximal einzudämmen und die Abläufe in den Praxen umzugestalten“, heißt es in einer Information des Landesvorsitzenden des Hausärzteverbandes, Markus Beier, an alle niedergelassenen Mediziner. „Angesichts von Ausgangsbeschränkungen und absehbar fehlenden Laborkapazitäten ist es nun unabdingbar, personelle Ressourcen für schwere Fällen zu bündeln und die Patienten aufzufordern, auch im Verdachtsfall nicht in die Praxis zu kommen!“

Von der früheren Strategie, mit massenhaften Coronavirus-Tests alle Infizierten zu erfassen, sollte sich das Gesundheitssystem nach Ansicht des Verbands verabschieden. Wer nicht ins Krankenhaus zur Behandlung muss, sollte die mögliche Covid-19-Erkrankung in häuslicher Quarantäne auskurieren, heißt die Empfehlung.

„Eine Testung findet bei dieser Personengruppe grundsätzlich nicht statt“, betont Beier, denn dies wäre eine „Ressourcenverschwendung“. Nur noch schwer Erkrankte, Risikopatienten sowie medizinisches und pflegerisches Personal sollten nach Ansicht des Verbandes getestet werden.

Zusammen mit der Allianz fachärztlicher Berufsverbände forderte der Hausärzteverband auch alle Fachärzte dazu auf, die Abläufe in den Praxen umzuorganisieren. Nur noch Notfälle und medizinisch absolut notwendige Untersuchungen sollten vorgenommen werden. „Alle aus medizinischen Gründen nicht zwingend erforderlichen Untersuchungen, Behandlungen und Operationen müssen verschoben werden“, heißt es.

Corona in Bayern: Familie wegen Sicherheitsabstand mit Waffe bedroht

Update, 12.15 Uhr: 1,5 bis zwei Meter - so viel Sicherheitsabstand sollten die Menschen in Bayern einhalten, um Coronavirus-Infektionen zu vermeiden. Nun kam es aus diesem Grund in Niederbayern zu einer Auseinandersetzung. 

Ein 49-Jähriger drohte einer dreiköpfigen Familie mit einer Schreckschusspistole - da sie seiner Ansicht nach den Sicherheitsabstand nicht eingehalten hatte. Der Mann war am Sonntag (22. März) gemeinsam mit seiner Frau unterwegs gewesen, teilt die Polizei mit. 

Als die Polizei anrückte und den Mann kontrollierte, stellte sich heraus, dass er zwar einen kleinen Waffenschein besitzt. Er trug diesen aber nicht, wie es erforderlich ist, bei sich. Gegen ihn wird nun ein Strafverfahren eingeleitet.

Corona in Bayern: Diskussionen um Starbierfest in Mitterteich - Auslöser für zahlreiche Infektionen?

Update, 11.20 Uhr: War das Starkbierfest im bayerischen Mitterteich Auslöser zahlreicher Infektionen? Die Diskussionen darüber gehen weiter. Wie nun bekannt wurde, hatte die örtliche Brauerei, die das Bier für das fest lieferte, ihr Starkbier noch als „ultimativen Schutz gegen Corona“ beworben. In der Einladung zum Fest wurde außerdem zur „Massen-Schluckimpfung“ eingeladen.

Corona in Bayern: Männer feiern in Garten - und zeigen sich gegenüber der Polizei uneinsichtig

Update, 9.45 Uhr: Trotz der Ausgangsbeschränkungen haben vier Männer im Alter von 21 und 25 Jahren aus dem Raum Höchstädt an der Donau im Landkreis Dillingen am Sonntagabend (23. März) eine Feier veranstaltet.

In einem Garten trafen sie sich, machten ein Lagerfeuer und tranken Bier, teilt die Polizei mit. Als die Beamten schließlich eintrafen, um die Feier zu beenden, zeigten sich die Männer uneinsichtig. Erst nach „mehrfachem guten Zureden“ und dem Hinweis, die Männer gegebenenfalls in Gewahrsam zu nehmen, lösten sie ihre Feier auf, so die Polizei weiter.

Corona in Bayern: 54-Jähriger stirbt ohne Vorerkrankung und einsam in Klinik

Update 23. März, 08.07 Uhr: Bestürzung hat am Wochenende der Tod von Sepp Mangstl (54) aus Ostermünchen im Kreis Rosenheim ausgelöst. Der Musiker erlag dem Coronavirus einsam in einer Klinik. Seine Angehörigen und Freunde erfuhren die Nachricht am Telefon. Der Vollblutmusiker hatte keine Vorerkrankungen.

Update 22. März, 23.00 Uhr: Seit Samstag herrschen aufgrund des Coronavirus in Bayern Ausgangsbeschränkungen - doch halten sich die Bayern auch daran? Anhand von Daten von „Teralytics“, die auf Basis von anonymisierten Mobilfunkanbieter-Daten erstellt wurden und Bild.de vorliegen, lässt sich zeigen, dass am Samstag (21.03.2020) insgesamt 43% weniger Menschen im Vergleich zur Vorwoche unterwegs waren. Die Daten, die zeigen, wie viel sich die Menschen in Deutschland bewegen, verdeutlichen außerdem: In keinem anderen Bundesland bewegten sich die Menschen am Samstag weniger als in Bayern - was natürlich vor alllem an der Ausgangssbeschränkung lag.

Update 22. März, 20.40 Uhr: In ganz Bayern kam am Wochenende ein Großeteil des öffentlichen Lebens zum Erliegen. Auch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen greift die wegen des Coronavirus verhängte Ausgangsbeschränkung - wenn auch mit wenigen Ausnahmen. Dort herrschte am Wochenende eine gespenstische Stimmung.*

Update 22. März, 18:00 Uhr: Bayern setzt das am Sonntag beim Corona-Krisen-Gipfel veranlasste Kontaktverbot* nicht um. Das Ansammlungsverbot für mehr als zwei Personen war am Sonntag von Bund und Ländern vereinbart worden, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Doch Bayern will das Verbot, von dem Familien und Menschen, die im selben Haushalt wohnen, ausgenommen sind, nicht übernehmen. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus der bayerischen Staatskanzlei. Es bleibt bei der bayerischen Regelung, wonach man nur mit Angehörigen des eigenen Hausstandes an die frische Luft gehen darf.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sagte demnach im Anschluss an die Telefonschalte von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten, der erzielte Kompromiss von Bund und Ländern gehe in die richtige Richtung. „Der Beschluss ist in Ordnung. Damit werden nahezu alle Einschränkungen bestätigt, die wir in Bayern schon am Freitag beschlossen haben“, sagte der CSU-Chef.Bayern sei bei vielen Maßnahmen am Freitag vorausgegangen, andere Länder seien nun „eins zu eins“ gefolgt.

Coronavirus in Bayern: Söders Alleingang sorgte für Kritik und Lob

„Jetzt haben wir ähnliche Regelungen in ganz Deutschland. Wir sind als besonders betroffenes Land auch stärker gefordert. Wir hätten keinen Tag länger warten dürfen“, betonte Söder und verteidigte damit erneut seine Entscheidung für Ausgangsbeschränkungen zwei Tage vor der Telefonschalte. Söders Vorgehen war in den vergangenen Tagen von anderen Politikern teils kritisiert und teils gelobt worden. Ein Streit zwischen Söder und Laschet aufgrund des Alleingangs Bayerns wäre beinahe eskaliert - Söder hatte damit gerdroht, die Telefonkonferenz zu verlassen. Kurz nach der Telefonschalte wurde bekannt, das Bundeskanzlerin Angela Merkel in Quarantäne muss nachdem sie Kontakt zu einem Corona-Infizierten hatte.

Corona in Bayern: Werden die Ausgangsbeschränkungen eingehalten?

Update 22. März, 17.25 Uhr: Seit Samstag gelten weitreichende Ausgangsbeschränkungen in Bayern, sie sollen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus verhindern. Doch werden diese auch von der Bevölkerung eingehalten? Die zwei ersten Tage zeigten: Das Wetter spielt eine entscheidende Rolle. Während es am Samstag vielerorts nass und grau und dementsprechend leer auf den Straßen war, lockte der Sonnenschein am Sonntag zahlreiche Menschen in die Parks und an die Fluss- und Seeufer. 

Dennoch fielen die ersten Bilanzen von Polizei und Innenminister Joachim Herrmann (CSU) positiv aus. Zwar stellten Polizisten bei tausenden Kontrollen dutzende Verstöße fest - von „Corona-Partys“ über geöffnete Sonnenstudios und Friseure bis hin zu einer Gruppe von Menschen, die sich in einer Shisha-Bar bei abgeklebten Fenstern trafen. Insgesamt hielten sich aber die meisten an die Vorgaben. 

Dass der vorgeschriebene Abstand von 1,5 Metern nicht unbedingt reicht, zeigt eine Studie aus den Niederlanden und Belgien.

Zahlreiche Spaziergänger gingen am Sonntag am Ufer der Isar in München entlang.

Coronavirus in Bayern: Kontaktverbot verhängt - Söder gerät mit Laschet aneinander

Update 22. März, 15.55 Uhr: Zwischen Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und dem Ministerpräsident von NRW Armin Laschet (CDU) soll es laut Bild.de beim Corona-Krisen-Gipfel heftig gekracht haben. Auslöser soll ein Papier zur Corona-Krise gewesen sein, das Laschet gemeinsam mit elf weiteren Ministerpräsidenten verabschieden wollte - wohl ein Angriff auf Söder. Der hatte bereits zuvor Kritik einstecken müssen, weil Bayern mit der Ausgangsbeschränkung, die seit Samstagfrüh gilt, offenbar entgegen Absprachen im Alleingang gehandelt hat. Dem Bild.de-Bericht zufolge soll Söder daraufhin gedroht haben, die Krisen-Telefonkonferenz zu verlassen.

 Deutschlandweites Kontaktverbot soll beschlossen werden

Im Zuge des Krisen-Gipfels einigten sich Bund und Länder darauf, eine Art Kontaktverbot zu beschließen, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder beschlossen laut dpa, Ansammlungen von mehr als zwei Personen zu verbieten. Davon ausgenommen sein sollen Familien sowie im selben Haushalt lebende Personen.

Corona in Bayern: Infektionszahlen im Freistaat steigen weiter - 22 Tote 

Update 22. März, 14.39 Uhr: In Bayern sind inzwischen 4457 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit Sitz in Erlangen am Sonntag (Stand 10.00 Uhr) auf seiner Homepage mit. Demnach sind bislang 22 infizierte Patienten gestorben. Damit ist ein weiteres Todesopfer in Zusammenhang mit der Viruserkrankung hinzugekommen.

Update 22. März, 11.50 Uhr: Seit Beginn der weitreichenden Ausgangsbeschränkungen für die Bewohner Bayerns, die Markus Söder am Freitag angekündigt hat und die seit der Nacht auf Samstag in Kraft getreten sind, verzeichnet die Polizei nur wenige Verstöße gegen die Auflagen. 

Dennoch wurden rund 160 Verstöße alleine in der Landeshauptstadt gezählt. Auch am Sonntagmorgen war das sonnige Isar-Ufer voll von Menschen.

Ausgangssperren wegen Coronavirus: Polizei bislang zufrieden

Wie mehrere Polizeipräsidien auf Nachfrage der Deutschen Presseagentur mitteilten, verhielten sich die Menschen weitestgehend diszipliniert: lediglich bei einzelnen Ausnahmen mussten die Beamten eingreifen. Ähnliches wurde auch aus anderen Bundesländern berichtet.

Am heutigen Sonntag will sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Telefonkonferenz um 14.00 Uhr mit den Ministerpräsidenten der einzelnen Bundesländer beraten, um über weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in Deutschland zu beraten.

Das Coronavirus macht München fast zur Geisterstadt. Auch die Fahrgäste der MVG werden immer weniger. Der ÖPNV stockt seine Fahrten dennoch wieder auf. Dadurch soll der gebotene Sicherheitsabstand besser gewährleistet werden.

Ausgangsbeschränkungen in ganz Deutschland: Kritik an Söder wegen Alleingang

Am Freitag war bereits von mehreren Seiten Kritik an Ministerpräsident Markus Söder laut geworden, nachdem dieser mit den Ausgangsbeschränkungen in Bayern vorgeprescht war. Die meisten wünschen sich ein einheitliches Vorgehen der Länder, um das Vertrauen in die Politik nicht zu gefährden. Dies sei nicht möglich, wenn jeder sein eigenes Ding durchziehe, kritisierte beispielsweise Malu Dreyer, Ministerpräsidentin in Rheinland-Pfalz sinngemäß.

Die Bundeskanzlerin selbst gilt in der Frage nach strengen Ausgangsbeschränkungen als gemäßigt. Diesen stehe sie Informationen zufolge sehr kritisch gegenüber.

Corona in Bayern: Polizei fordert klare Ansagen

Update 22. März, 6.43 Uhr: Die neuen Aufgaben und Auflagen, die mit der von Ministerpräsident Markus Söder am Freitag verkündeten Ausgangssperre einhergehen, führen nun zu Diskussionen auch auf Bundesebene.

Von den Regierungschefs der Länder fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) klare und allgemeinverständliche Ansagen, was die Verkündung von Ausgehbeschränkungen und Verboten aufgrund der Corona-Krise betrifft. Vor einem Treffen von Kanzlerin Merkel (CDU) und den Länderchefs zu möglichen bundesweiten Ausgangssperren gibt eine Forscher-Gruppe eine klare Empfehlung ab.

Lesen Sie auch: In Zeiten des Coronavirus sollen Gemeinden eine Kinder-Notbetreuung für Berufstätige sicherstellen. Aber was tun, wenn sich das Kita-Personal weigert? 

Corona in Bayern: Kripo bald anderweitig im Einsatz?

Der stellvertretende GdP-Vorsitzende Jörg Radek sagte zudem der Deutschen Presse-Agentur, er sehe keine Notwendigkeit, derzeit bereits Bundeswehrsoldaten zur Hilfe abzustellen. Vielmerh versuche man, individuelle Lösungen zu finden, um die Polizei mit den neuen Aufgaben bündeln zu können. 

In Bayern hat man beispielsweise überlegt, ob man Kriminalbeamte nicht wieder vorübergehend in Uniform stecken sollte.

Corona in Bayern: Neue Regelung für Kinder-Notbetreuung

Update, 22.10 Uhr: Um unter allen Umständen eine Versorgung von Patienten und Pflegebedürftigen gewährleisten zu können, weitet die bayerische Staatsregierung die Notbetreuung für Kinder aus. Ab Montag (23. März) können Eltern auch dann eine Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen und Schulen in Anspruch nehmen, wenn nur ein Elternteil in den Bereichen Gesundheitsversorgung oder Pflege tätig ist. Das teilten die Ministerien für Familien und Kultus nach einer Sitzung des Katastrophenstabs in München mit. Voraussetzung sei weiterhin, dass der Elternteil wegen „dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten“ an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist.

Die genannten Bereiche würden weit ausgelegt: Eingeschlossen seien Kliniken, Arzt- und Zahnarztpraxen, der Rettungsdienst, die Kassenärztliche Vereinigung, Gesundheitsämter, Altenpflege, Behindertenhilfe, kindeswohlsichernde Kinder- und Jugendhilfe sowie das sogenannte Frauenunterstützungssystem - also etwa Frauenhäuser. Auch alle Beschäftigten, die der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen, könnten von der neuen Regelung Gebrauch machen, hieß es - also beispielsweise das Reinigungspersonal und die Klinikküche.

Bislang galt das Angebot der Notbetreuung nur, wenn beide Elternteile in diesen Bereichen arbeiten oder ein alleinerziehendes Elternteil dort beschäftigt ist. Für andere Bereiche der sogenannten kritischen Infrastruktur bleibt es dabei, hieß es in der Mitteilung weiter. 

Coronavirus in Bayern: Neue Fallzahlen für München - Insgesamt 1042 Infektionen

Update, 21.02 Uhr: Die Stadt München hat die Corona-Fallzahlen für den heutigen Samstag (21. März) veröffentlicht. Insgesamt gibt es 164 neu bestätigte Coronavirus-Fälle (Stand 14 Uhr). Damit sind in der bayerischen Landeshauptstadt aktuell insgesamt 1042 Infektionen gemeldet. Am Vortag (20. März) waren 202 bestätigte Fälle gemeldet worden. 

Corona in Bayern: Klinikum Passau mit spezieller „Fieberambulanz“ - „Nicht für Gesunde“

Update, 18.40 Uhr: Das Klinikum Passau bietet nun eine spezielle „Fieberambulanz“ an. Diese befindet sich auf der Rückseite der Klinik bei der Rettungsdiensteinfahrt. „Gedacht ist sie für mobile Patienten mit Grippe-Symptomen, die auf eine Corona- oder Influenza-Infektion hindeuten könnten, und die aktuell nicht durch den Hausarzt oder den KV-Notdienst versorgt werden können“, heißt es auf der Facebook-Seite der Klinik. 

Wie Dr. Gregor Stolz, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am Klinikum, betont, sei die Ambulanz jedoch „nicht für Gesunde mit Angst vor einer Corona-Infektion“ gedacht. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Klinikum Passau

Corona in Bayern: Berührende Aktion an Pflegeheimen - „Blumen haben noch Zutritt“

Update, 17.54 Uhr: Bewohner in bayerischen Pflegeheimen dürfen erst einmal keinen Besuch bekommen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Doch wie die Stadt Augsburg nun auf Facebook schreibt, haben „Blumen noch Zutritt“. Mitarbeiter des Botanischen Gartens in Augsburg haben deshalb kurzerhand Blumen zu den Heimen gebracht, um die Bewohner aufzuheitern. 

Die Aktion erhielt auf Facebook viel Zuspruch. „Das ist ja eine super Idee und eine super Aktion!!!“, lautet einer der Kommentare unter dem Posting. „Eine soooooo liebe und gute Idee! Danke!“, schreibt ein weiterer Nutzer.

Corona in Bayern: Infektionszahlen im Freistaat steigen weiter - 21 Tote 

Update, 17.30 Uhr: Auch am heutigen Samstag (21. März) sind die Infektionszahlen in Bayern wieder gestiegen. 

Im Freistaat sind inzwischen 3695 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit Sitz in Erlangen mit. Bislang sind 21 Patienten mit einer Infektion gestorben. 

Fast die Hälfte aller Corona-Toten in Bayern sind Bewohner aus einem Pflegeheim in Würzburg. Auch Mitarbeiter sind infiziert.

Coronavirus in Bayern: Grundlegende Ausgangsbeschränkungen im Freistaat

München - Seit der Nacht von Freitag auf Samstag gelten die grundlegenden Ausgangsbeschränkungen* in ganz Bayern, auf die sich jeder Bürger nun einstellen muss. Zunächst gelten die neuen Regeln zum Verlassen der eigenen Wohnung bis zum 3. April, wie Ministerpräsident Markus Söder in einer Pressekonferenz am Freitag mitteilte. „Wir sperren Bayern nicht zu, wie sperren Bayern nicht ein. Aber wir fahren das öffentliche Leben in Bayern nahezu vollständig herunter“, so der Ministerpräsident.

Coronavirus in Bayern: Weitere Virus-Ausbreitung wird mit harten Regeln eingedämmt

Doch was bedeutet die Ausgangsbeschränkung für die Bürger konkret? Zunächst ist das Vermeiden von Gruppenbildungen jeder Art oberste Priorität, soziale Kontakte zu vermeiden oder auf ein Minimum zurückzuschrauben. So soll die weitere Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden. Wer vor die eigene Haustüre geht, sollte nun einen triftigen Grund dafür haben. Der Weg zur Arbeitsstelle, zu Arztbesuchen oder zum Einkaufen ist erlaubt, ein Passierschein für Arbeitnehmer ist laut Markus Söder nicht erforderlich. 

Coronavirus in Bayern: Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick

Die wichtigsten Maßnahmen finden Sie hier im Überblick:

  • Jeder wird angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren
  • Wo immer möglich soll ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 Meter eingehalten werden - dass das nicht reichen muss, zeigt jetzt eine Studie aus den Niederlanden.
  • Die eigene Wohnung darf nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe wie Arbeit, Einkäufe, Arzt- und Apothekenbesuche verlassen werden. 
  • Die erlaubten Aktivitäten sind nur alleine oder mit den Personen erlaubt, mit denen man zusammenlebt.
  • Auch zur Hilfe Bedürftiger kann das Haus verlassen werden.
  • Spazierengehen und Sport oder Joggen an der frischen Luft bleiben erlaubt. 
  • Die Lebensmittelversorgung ist weiterhin gesichert. Restaurants und andere Gastrobetriebe dürfen nur noch Take-Away-Gerichte anbieten. 
  • Geschäfte wie Frisöre, Baumärkte und Gartenmärkte schließen.  
  • Besuche in Krankenhäusern und Pflegeheimen sind weitgehend untersagt - außer bei Geburten, Sterbefällen und wenn Kinder in Kliniken von ihren Eltern besucht werden.
  • Handlungen zur Versorgung von Tieren ist ebenso genehmigt.

In der Landeshauptstadt machte die Feuerwehr am Samstagmorgen bereits Lautsprecherdurchsagen auf den Straßen, denn bei Zuwiderhandlung könnten massive Geldstrafen auf Beschuldigte zukommen. Die Polizei München spricht auf ihrem Twitter-Auftritt von Bußgeldern in Höhe von bis zu 25.000 Euro. Auch zahlreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maßnahmen durch Polizei und Ordnungsamt wurden angekündigt. 

*merkur.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks 

Die Corona-Krise trifft die ganze Welt. Deutschland ist eins der am stärksten betroffenen Länder. Allerdings ist die Situation in Ostdeutschland nicht so schlimm wie im Westen.

Ein „Danke“ senden US-Bürger, die in Bayern leben, während der Corona-Krise mit einem emotionalen Video an die Menschen im Freistaat. Die Botschaft richtet sich nicht nur an Ärzte und Krankenpfleger.

Rubriklistenbild: © dpa / Karl-Josef Hildenbrand

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