Mehr als 60 Tiere gestorben

Rätselhaftes Vogel-Massensterben in Ostbayern - Polizei ratlos - schlimmer Verdacht

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In Cham wurden auch zwei tote Mäusebussarde gefunden (Symbolbild).

Wie der Landesbund für Vogelschutz berichtet, wurden in den vergangen zwei Wochen fast 40 tote Vögel gefunden. Bereits seit 2017 werden immer wieder tote Tiere gefunden.

Cham - Zahlreiche vergiftete Vögel sind erneut in der Oberpfalz entdeckt worden. In den vergangenen Wochen seien im Landkreis Cham zwei tote Mäusebussarde und 35 tote Stare gefunden worden, berichtete der Landesbund für Vogelschutz (LBV). „Seit 2017 wurden dort bereits rund 60 Vögel nachweislich illegal durch Abschuss oder Vergiftung ums Leben gebracht.“ Die Polizei erklärte, dass die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen seien.

Cham: Möglicherweise war illegales Pflanzenschutzmittel schuld

Die Tiere sind nach den Untersuchungen mit dem illegalen Pflanzenschutzmittel Carbofuran getötet worden. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Regensburg sagte, dass noch unklar sei, ob es sich um gezielte Anschläge auf die Vögel handele oder ein Bauer das seit mehr als zehn Jahren verbotene Mittel auf seinen Feldern noch einsetze. Der LBV hält es für nicht ausgeschlossen, dass Giftköder extra ausgelegt wurden.

dpa

Ebenfalls in der Oberpfalz wurde eine Joggerin von einem Rehbock angegriffen und verletzt. In Nürnberg macht hingegen Deutschlands erstes und einzige Hundeklo nach einem Jahr dicht. 

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