Mitglied einer radikalen Miliz?

Polizei nimmt Terrorverdächtigen bei Nürnberg fest

Burgthann/Bonn - In der Nähe von Nürnberg hat die Polizei einen Terrorverdächtigen festgenommen. Die Vorwürfe gegen ihn sollen sich auf seine Zeit in Syrien beziehen.

Die Bonner Polizei hat in Burgthann bei Nürnberg einen 31 Jahre alten Terrorverdächtigen festgenommen. Der Mann soll von Dezember 2013 bis Januar 2014 in Syrien Mitglied der radikal-islamischen Terrormiliz „Junud al-Sham“ (Soldaten Syriens) gewesen sein, wie die Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte. Er soll in dem Bürgerkriegsland eine Waffenausbildung erhalten und Wachdienste für die Miliz geleistet haben. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur kommt der Beschuldigte aus Bonn.

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte Haftbefehl erlassen wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung und der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Nach dpa-Informationen beziehen sich die Vorwürfe auf seine Zeit in Syrien. Der Beschuldigte sollte am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden. Zudem durchsuchten Ermittler insgesamt drei Objekte in Bonn und im rheinland-pfälzischen Neuwied.

dpa/lby

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Verletzte und Hunderte Einsätze wegen Unwetters - Festival abgesagt
Verletzte und Hunderte Einsätze wegen Unwetters - Festival abgesagt
Horrorunfall: Drei Menschen aus Auto geschleudert - ein Mann stirbt
Horrorunfall: Drei Menschen aus Auto geschleudert - ein Mann stirbt
17-Jähriger ohne Führerschein verletzt Radfahrerin mit Mamas Auto
17-Jähriger ohne Führerschein verletzt Radfahrerin mit Mamas Auto
Vermisster Patient liegt zwei Wochen tot auf Klinikgelände
Vermisster Patient liegt zwei Wochen tot auf Klinikgelände

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion