„Mehr Wertschätzung“

Verdi ruft zu Streiks in ganz Bayern auf und legt Handel lahm - auch Nürnberg betroffen

In einigen Teilen Bayerns ist am Freitag (18. Juni) mit größeren Streik-Aktionen zu rechnen. Verdi fordert Lohnerhöhungen und mehr Wertschätzung.

Nürnberg - Im bayerischen Handel wird heute gestreikt. Verdi will damit den Druck im Tarifkonflikt des bayerischen Groß- und Einzelhandels verstärken. Am Freitag (18. Juni) startete die Gewerkschaft ihre bisher größte Aktion in der laufenden Tarifrunde, wie sie mitteilte. Im Laufe des Tages soll es dabei Warnstreiks in mehr als 50 Betrieben im Freistaat geben. In einigen laufen die Warnstreiks den Angaben zufolge bereits seit Tagen. Auch Nürnberg* ist von den Streiks betroffen.

Nürnberg: Verdi ruft zu Streiks im Freistaat auf - Forderung nach Lohnerhöhung um 4,5 Prozent

Mit der Aktion am Freitag will Verdi unter anderem Baumärkte, Supermärkte, Parfümerien, Bekleidungsgeschäfte und Möbelhäuser in verschiedensten Teilen Bayerns treffen. Kundgebungen sind in Augsburg*, Brunnthal und Nürnberg geplant. Vor allem in größeren Einzelhandelsbetrieben wie Douglas, H&M, Marktkauf, Kaufland und Metro, legen Mitarbeiter ihre Arbeit nieder.

„Die Handelskonzerne machten während der Pandemie Rekordumsätze und jetzt verweigern die Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen den Respekt und die Wertschätzung durch Entgelterhöhungen“, begründete der Verhandlungsführer im Einzel- und Versandhandel, Hubert Thiermeyer, die Warnstreiks. Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung von 4,5 Prozent plus 45 Euro bei einer Laufzeit von 12 Monaten. (tkip/dpa) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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Rubriklistenbild: © Matthias Balk/ dpa

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