Mutter ging in Revision

Baby getötet und in Müll geworfen: Strafe reduziert

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Die verurteilte Mutter legte gegen das Urteil Revision ein.

Weiden - Weil sie ihr Neugeborenes im vergangenen Jahr tötete, wurde die Mutter zu sechs Jahren Haft verurteilt. Sie legte Revision ein - mit Erfolg.

Für die Tötung ihres Neugeborenen muss eine junge Frau aus der Oberpfalz nach erfolgreicher Revision nur noch vier Jahre und drei Monate in Haft. Das Landgericht Weiden sprach die Frau aus Neustadt an der Waldnaab am Donnerstag wegen Totschlags in einem minderschweren Fall schuldig und reduzierte damit eine frühere Strafe deutlich, wie der Gerichtspräsident mitteilte.

Im Dezember hatte das Landgericht noch sechs Jahre Haft verhängt. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte das Urteil aufgehoben und ein neues Strafmaß gefordert. Strafmildernde Umstände waren nach Ansicht des BGH zu wenig in das Urteil eingeflossen.

Die Frau hatte Ende April 2015 das Mädchen auf einer Kundentoilette eines Supermarktes zur Welt gebracht und anschließend getötet. Die Polizei hatte die Leiche des Säuglings zwei Tage nach der Geburt in einem Müllcontainer gefunden.

dpa

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