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Fremder Mann in der Grundschule gefasst

Mädchen (9) auf Schultoilette missbraucht - Gericht erklärt Angeklagten für schuldunfähig

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Die Wittelsbacher Schule in Augsburg. Hier kam es zur Tat. 

Schockierende Tat in Augsburg: Auf der Toilette einer Grundschule soll ein Mädchen sexuell missbraucht worden sein. Jetzt stand ein Mann vor Gericht.

Update vom 18. Juni 2019: 

Nach dem sexuellen Missbrauch eines neunjährigen Mädchens in einer Augsburger Grundschule hat das Gericht den Angeklagten für schuldunfähig erklärt. Der Mann solle in eine psychiatrische Klinik verlegt werden, entschied das Landgericht Augsburg am Dienstag. Gutachter müssen nun in regelmäßigen Abständen prüfen, ob der Mann weiter gefährlich ist oder freikommen kann. Das Urteil ist rechtskräftig.

Der 21-Jährige war wegen Vergewaltigung und schweren sexuellen Missbrauchs angeklagt. Nach Polizeiermittlungen hatte er sich am 23. Oktober 2018 auf der Mädchentoilette der Schule an dem Kind vergangen. Als das Mädchen um Hilfe schrie, holte eine Mitschülerin einen Lehrer. Der Pädagoge hielt den jungen Mann fest, bis die Polizeistreifen eintrafen. Zum Tatzeitpunkt stand der 21-Jährige der Anklage zufolge unter Drogeneinfluss. Er gab an, Stimmen gehört zu haben, die ihn zum Übergriff getrieben hätten.

Ein Großaufgebot der Polizei überwältigte einen Mann in Oldenburg wegen des Verdachts des körperlichen Missbrauchs seines vierjährigen Sohnes, wie nordbuzz.de berichtet.

Nach Missbrauch auf Schultoilette: Elternverband warnt vor Panik

Update am 26. Oktober 2018, 16.20 Uhr: Nach dem sexuellen Übergriff auf eine Neunjährige in einer Augsburger Schultoilette warnt der Bayerische Elternverband (BEV) vor Panik und davor, die Sicherheitsvorkehrungen an Schulen weiter zu verschärfen. „Jede Schule in Bayern hat bereits ein auf sie zugeschnittenes Sicherheitskonzept“, erklärte der BEV-Landesvorsitzende Martin Löwe am Freitag. „Dass an Schulen insgesamt nur wenig passiert, ist auch dem zu verdanken“, sagt er. Auch die schärfsten Sicherheitsvorkehrungen könnten nicht alles verhindern.

Für den Bayerischen Elternverband ist die beste Prävention vor Gewalttaten, die Kinder zu stärken, ihre Beobachtung zu schärfen und mit ihnen die richtigen Reaktionen auf gewaltsame Übergriffe einzuüben.

Im vorliegenden Fall müsse hinterfragt werden, warum das Mädchen einem ihm unbekannten Mann so viel Vertrauen entgegenbrachte, dass es mit ihm zusammen die Toilette betreten habe, und was Schule und Kinder daraus zu lernen hätten.

Eine weitere schlimme Tat erreignete sich womöglich in München: Es wurden Vorwürfe laut, nachdem eine 15-Jährige von sechs Männern in einer Wohnung vergewaltigt wurde.

Augsburg: Mädchen auf Toilette einer Grundschule missbraucht

Update am 25.10.2018, 15.50 Uhr: Nach dem mutmaßlichen sexuellen Übergriff eines Mannes auf eine neunjährige Grundschülerin in Augsburg bekräftigte der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, seine Forderungen für mehr Sicherheit an den Schulen (siehe Update um 6.48 Uhr).

Es sei in den vergangenen Jahren ein Gewaltanstieg zu verzeichnen. Meidinger sieht darin eine bedenkliche Entwicklung.

Besonders beim Aufsichtspersonal seien Schulen schlecht aufgestellt. Videokameras oder automatische Schließanlagen könnten Meidinger zufolge für mehr Sicherheit sorgen. So könne man das Schulgebäude nach Unterrichtsbeginn abriegeln, um zu verhindern, dass Fremde ins Schulgebäude gelangen, wie der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Schrecklicher Missbrauch einer Neunjährigen an Augsburger Schule - Experte fordert Maßnahmen

Update, 25 Oktober 2018, 6.48 Uhr: Noch immer ist das Entsetzen über die widerliche Tat an einer Augsburger Grundschule groß. Ein 21-Jähriger Mann war in die Lehranstalt spaziert und hatte sich an einer 9-Jährigen Schülerin vergangenen.

Schockierte und verunsicherte Eltern fragen sich natürlich: Wie konnte das passieren und ist mein Kind an seiner Schule sicher? Heinz-Peter Meidinger, der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, konstatiert laut focus.de einen Anstieg von Gewalt und Straftaten an den Schulen. Meidinger, Direktor am Robert-Koch-Gymnasium in Deggendorf, stellt daher vier Forderungen auf, um die Sicherheit an Deutschlands Schulen zu erhöhen und vor allem kriminelle Eindringlinge abzuwehren.

Lesen Sie auch: Schwerer Vorwurf nach tödlichem Unfall auf A8: Haben Gaffer Tür eines Krankenwagens geöffnet?

So sollte laut Meidinger ein automatisches Sicherheitssystem installiert werden, das Chips für Lehrer vorsieht, um Türen jederzeit zu öffnen. Besucher sollen erst nach einem Sicherheitscheck durch das Sekretariat das Gebäude betreten dürfen und Räume sollen sich im Notfall nur von innen öffnen lassen. Außerdem fordert Meidinger eine großzügigere Videoüberwachung und eine Kultur des Hinschauens. Viertens werde laut Meidinger mehr Aufsichtspersonal benötigt. Als Beispiel nennt er Frankreich, wo Mitarbeiter den Eingang morgens kontrollieren.

In Hamburg wollte ein Mann an einem 13-jährigen Mädchen sexuelle Handlungen vornehmen, wurde aber von dem Kind überrascht. Darüber berichtet nordbuzz.de*.

Augsburg: Mädchen (9) auf Schultoilette missbraucht - Lehrer fasst Verdächtigen

Update, 24. Oktober 2018, 20.45 Uhr: „Fakt ist, dass Mitschüler und Lehrer hervorragend reagiert haben, deshalb konnte der Täter schnellstmöglich festgenommen werden“, sagte Michael Jakob, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Schwaben-Nord.

Eine Sprecherin des bayerischen Kultusministeriums in München sagte, dass Schulen solche aktuellen Vorfälle zum Anlass nähmen, ihre Sicherheitskonzepte nochmals zu überprüfen. Augsburgs Bildungsreferent Hermann Köhler sagte der Augsburger Allgemeinen, dass Fremde nichts in Schulen zu suchen hätten, es aber im laufenden Betrieb schwierig sei, sie zu identifizieren. Die Lehrer seien immer angehalten, Unbekannte anzusprechen.

Der CSU-Politiker erklärte, solche Fälle könnten nicht immer verhindert werden. „Ich weiß, dass die Sehnsucht danach da ist, aber eine hundertprozentige Sicherheit gibt es leider nicht.“

Video: Albtraum Brennpunkt Schule

Update, 24. Oktober 2018, 14.45 Uhr: Gegen den Verdächtigen wurde Haftbefehl erlassen. Dem 21-Jährigen werde neben sexuellem Missbrauch auch versuchte Vergewaltigung und versuchter schwerer sexueller Kindesmissbrauch vorgeworfen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit.

Update, 24. Oktober 2018, 12.20 Uhr: Nach dem mutmaßlichen Missbrauch eines neunjährigen Mädchens auf einer Toilette der Wittelsbacher Schule in Augsburg sollte der Verdächtige noch am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden.

Augsburg: Neunjährige an Schule missbraucht - Lehrer überwältigt einen Verdächtigen - Erstmeldung vom 24. Oktober 2018

Augsburg - Die Polizei wurde am Dienstag in den Mittagsstunden alarmiert, weil sich ein Mann unberechtigt in der Schule aufhalte und eine Schülerin belästige, berichtete das Augsburger Polizeipräsidium. Als die Beamten an der Schule eintrafen, hielt ein Lehrer den 21 Jahre alten Verdächtigen fest.

Der Mann hatte nach ersten Ermittlungen eine Neunjährige angesprochen, war mit dem Kind auf die Mädchentoilette gegangen und hatte sich dort an der Schülerin vergangen. „Als das Mädchen um Hilfe schrie, reagierte eine Mitschülerin umgehend und verständigte einen Lehrer“, teilte die Polizei mit. Der Lehrer schritt sofort ein, überwältigte den Täter und hielt ihn fest, bis die Polizei eintraf.

Der 21-Jährige wurde vorübergehend festgenommen. Die Staatsanwaltschaft wird nun voraussichtlich einen Haftbefehl gegen den Mann beantragen. Die Neunjährige wird von Schulpsychologen betreut.

Bereits am Montagmorgen kam es gegen 10 Uhr zu einem anderen Polizeieinsatz an einer Schule im Augsburger Stadtteil Kriegshaber. Wie die Polizei mitteilt, hatte dort ein Schüler seinen Mitschülern eine Schusswaffe vorgezeigt.

Indes gab es in Hamburg einen sexuellen Übergriff auf eine 24-jährige Frau, wie nordbuzz.de* berichtet.

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Die Missbrauchsvorwürfe gegen einen 58 Jahren alten Polizisten und Feuerwehrmann aus Tutzing sind offenbar umfangreicher als bisher bekannt, berichtet Merkur.de*.

*Merkur.de und nordbuzz.de* sind Teil des bundesweiten Redaktionsnetzwerkes der Ippen-Digital-Redaktion.

dpa

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