Aufruhr in Unterfranken

Polizei macht Routinefahrt - Plötzlich steht Mann mit Granate vor ihr

Mit einer Granate aus dem Zweiten Weltkrieg hat ein 31-Jähriger  in Aschaffenburg für einen Schockmoment gesorgt. Es drohte die Räumung mehrerer Gebäude.

Mit einer Granate aus dem Zweiten Weltkrieg hat ein Magnet-Fischer der Polizei in Aschaffenburg einen Schrecken eingejagt. Der 31-Jährige hatte am Samstag mit einem kräftigen Magneten in einem Hafenbecken am Main nach Metall gesucht - und die Granate an Land gezogen. „Mit dem zwölf Zentimeter langen Kriegsgerät in der Hand hielt er einen zufällig vorbeikommenden Streifenwagen auf“, sagte Enrico Ball von der Polizei Unterfranken am Sonntag. Nach einem kurzen Schreckmoment wiesen die Beamten den Mann an, die Granate vorsichtig auf den Boden zu legen.

Ein alarmierter Sprengemeister wollte die Munition an Ort und Stelle detonieren lassen. Weil dafür die Räumung mehrere Häuser in der Nachbarschaft erforderlich gewesen wäre, brachten die Experten die Granate zu einem Sprengplatz außerhalb der Stadt. Dort erfolgte die kontrollierte Sprengung.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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