Gegner fordern sofortige Abschaltung

Anti-Atom-Demonstration vor Isar 2

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Das Atomkraftwerk Isar 2 bei Essenbach. 

Niederaichbach - In Niederbayern werden am Sonntag (13.00 Uhr) mehr als 1000 Menschen bei einer Demonstration vor dem Atomkraftwerk Isar 2 erwartet.

Das Bündnis für Atomausstieg in Landshut (BüfA) und der Bund Naturschutz in Bayern fordern, das Atomkraftwerk in Essenbach bei Landshut sofort abzuschalten und die abgebrannten, hoch radioaktiven Brennelemente im Nasslager zu räumen. Auch solle es eine neue Prüfung der Sicherheit des Zwischenlager am AKW Isar geben.

„Der Standort AKW Isar liegt in der Einflugschneise des Großflughafens München. Weder der Reaktor noch das Zwischenlager ist heute sicher gegen einen Flugzeugabsturz oder gegen terroristische Angriffe“, betonte der Landesbeauftragte des Bundes Naturschutz in Bayern, Richard Mergner. Fünf Jahre nach der Katastrophe von Fukushima und 30 Jahre nach Tschernobyl sei die Verankerung des Atomausstiegs im Grundgesetz eine überfällige Konsequenz.

Die Demonstration startet um 13.00 Uhr am Rathaus in Niederaichbach. Um 13.45 Uhr beginnt die Kundgebung vor dem Tor 13 des Atomkraftwerks Isar 2 in Essenbach.

dpa

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