Neuschnee am Wochenende

Kommt jetzt die „Schneebombe“? Turbulentes Wetter in Bayern: Bis zu 50 Zentimeter Neuschnee

In der Nacht zu Montag soll es im Freistaat schneien. Teilweise sind sogar bis zu 50 Zentimeter Neuschnee möglich. Alle Informationen im Ticker.

  • Zum meteorologischen Winteranfang wurde es weiß in Bayern.
  • Ungewöhnlich mild kann es im Bayerischen Wald werden (siehe Update vom 5. Dezember, 12 Uhr).
  • Dieser News-Ticker wird fortlaufend aktualisiert.

+++++ Dieser News-Ticker ist beendet. Die Fortsetzung ab dem 9. Dezember finden Sie hier. +++++

Update vom 7. Dezember, 7.46 Uhr: Trotz Schnees und Temperaturen um den Gefrierpunkt hat es in der Nacht auf Montag kaum Unfälle in Bayern gegeben. Die Straßen seien fast überall frei und nicht glatt, teilte die Polizei mit. Hier und da sei es zu kleineren Blechschäden gekommen, etwa bei Landsberg am Lech, wo drei Autos ineinander fuhren. Auch im südlichen Schwaben gab es einige wenige Unfälle in der Nacht. „Die Menschen fahren vernünftig und wir hoffen, es bleibt so“, sagte der Sprecher der Polizei.

Schnee in der Nacht zu Montag? Bis zu 50 Zentimeter möglich

Update vom 6. Dezember, 10.35 Uhr: In der Nacht zu Montag soll es in Bayern wieder schneien. Insbesondere in Schwaben, in Teilen Oberbayerns und im westlichen Franken rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Schnee. Zwischen den Allgäuer Alpen und dem Mangfallgebirge seien bis Montag früh bis zu 25 Zentimeter Neuschnee möglich, im Hochgebirge zum Teil bis 50 Zentimeter.

Im Tagesverlauf soll es dann aber kaum noch regnen oder schneien. Die Höchstwerte liegen laut DWD zwischen 0 Grad im Allgäu und sieben Grad in Mainfranken. Am Dienstag werde es vor allem in den Alpen und den östlichen Mittelgebirgen eher sonnig sein

Wetter in Bayern: Schneevergnügen, Schlitterpartie oder Föhn?

Update vom 5. Dezember, 12 Uhr: Schneevergnügen, Schlitterpartie oder doch nur Föhn? Am Alpenrand in Bayern sollte es am Wochenende kräftig schneien: Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) könnten bis zu 15 Zentimeter Neuschnee fallen. Aber: „Es kann zu starken Temperaturschwankungen kommen - dann wird aus dem Schnee schnell Regen“, sagte ein DWD-Experte am Samstag. Die Schneefallgrenze liegt bei etwa 600 Metern.

Glatteis und überfrierende Nässe verursachten am Samstagmorgen aber nur vereinzelt Unfälle. Überwiegend blieb es laut Polizei bei Blechschäden. Autofahrer müssen auch in den nächsten Tagen in der Früh mit glatten Straßen rechnen. Denn nachts bleibt es laut DWD eher frostig. Den Angaben zufolge liegen die Tiefstwerte bei minus sieben Grad.

Ungewöhnlich mild kann es im Bayerischen Wald werden: „In Ostbayern herrscht Föhn“, sagte der Meteorologe. Dadurch könnten in den nächsten Tagen die Temperaturen noch mal auf 14 Grad steigen. Föhn meldete der DWD am Samstag auch aus den Berchtesgadener Alpen. Dort fegten Sturmböen von mehr als 100 Kilometern pro Stunde über die Gipfel. 

Deutscher Wetterdienst warnt: In Bayern drohen Sturmböen und orkanartige Böen

Update vom 5. Dezember, 9.20 Uhr: In fast ganz Bayern ist die Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gelb eingefärbt: Im Freistaat drohen am Samstagmorgen Frost und Glätte. In den Kreisen Rosenheim, Berchtesgadener Land und Traunstein warnt der Deutsche Wetterdienst am Vormittag außerdem vor schweren Sturmböen. Oberhalb von 1500 Metern treten demnach schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 80 und 100 Stundenkilometern auf. In exponierten Lagen drohen orkanartige Böen um 110 Stundenkilometer.

Für Bayern liegen mehrere Warnungen des Deutschen Wetterdienstes vor.

Zusätzlich liegt eine Warnung vor Sturmböen (oberhalb von 600 Metern) zwischen 65 und 85 Stundenkilometern vor.

Wetter in Bayern: In den Alpen wird es ungemütlich

Update vom 4. Dezember, 22.50 Uhr: In den Alpen wird es am Wochenende richtig ungemütlich. Chaos-Tage stehen bevor*. Geht es nach einigen Meteorologen, dann könnte es in manchen Gebieten den stärksten Schneefall seit Jahren geben. Viele wichtige Alpenpässe könnten dann über Tage unpassierbar sein - beispielsweise der Brenner. Der starke Wind könnte zusätzlich für Probleme sorgen. Es drohen starke Schneeverwehungen. Noch ist unklar, wie stark die Voralpenregion in Bayern betroffen sein wird. Im Augenblick sind hier bis zu 30 Zentimeter Neuschnee angekündigt.

Update vom 4. Dezember, 9.51 Uhr: „Am Freitag erwartet uns ein ziemlich turbulenter Wetter-Tag“, erklärt wetter.com-Meteorologin Corinna Borau. Es werde frühwinterlich mit Schnee und Glätte - „und gleichzeitig setzt in den Alpen Föhnorkan ein.“ Besonders südlich der Alpen werde es übers Wochenende gefährlich, „denn die Niederschläge von Süden drücken dagegen und da kommen wahre Regen- und Schneemassen zusammen“, erklärt Borau weiter. Lokal kommen dabei bis zu 700 Liter pro Quadratmeter zusammen. Besonders betroffen sind Süd- und Osttirol sowie Venezien und Gebiete Richtung Slowenien. Durch den Föhn kommt in Deutschland nicht ganz so viel davon an, „das Meiste bleibt südlich der Alpen“, so Borau.

Auf den Alpengipfeln kommt es allerdings zu Orkanböen, in den Föhntälern sind sogar Sturmböen möglich. Am Alpenrand sind aufgrund des Föhns bis zu 10 Grad möglich.

Bayern-Wetter: Droht ein Schneechaos wie 2018?

Update vom 3. Dezember, 16.04 Uhr: Droht am Wochenende wieder ein Schneechaos wie 2018? Damals waren ganze Regionen wie die Jachenau komplett eingeschneit. Und auch diesmal sagen die Wetterexperten in manchen Gebieten massive Schnee- und in tieferen Lagen Regenfälle voraus. Besonders betroffen ist laut wetter.de Norditalien, Südtirol, Teile Österreichs und die Schweiz. Aber auch in Bayern - besonders in Alpennähe - kann es anhaltend schneien.

Speziell in Norditalien drohen Überschwemmungen und Murenabgänge. Dort kann es laut Wetterportal bis zu vier Meter Neuschnee geben. Im Flachland kommt der Schnee als Regen runter und das nicht zu knapp. Die Wetterexperten gehen von einer Niederschlagsmenge von 600 Liter pro Quadratmeter in drei Tagen aus. So viel Regen fällt in einem Jahr in Berlin.

Von solch einer apokalyptischen Wetterlage ist Bayern jedoch weit entfernt. Vielleicht wird der Freistaat sogar komplett von Tief Wenke verschont. Wie wetter.net schreibt, ist die Zugbahn der Schneefallgebiete ungewöhnlich. Daher kann kaum prognostiziert werden, wo und wie viel Niederschlag runterkommt. Die Wetterexpertin Franziska Polak geht davon aus, dass das Tief in drei Wellen über Deutschland hereinbrechen wird. Die erste Welle erreicht bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag Baden-Württemberg und Hessen. Hier droht Schneeregen und Glätte.

Die zweite Welle kommt am Samstag und zieht in einem Band zwischen Alpen und Mittelgebirge über Deutschland hinweg. Im Gepäck hat es Schneeregen, Eisregen und Schnee. Die Devise auch hier: Runter vom Gas! Eine dritte Welle bricht in der Nacht auf Sonntag über uns herein. Diese bringt noch einmal ergiebigen Niederschlag mit sich, bis sich dann am Sonntagmittag die Wetterlage wieder entspannt.

Wetter in Bayern: Schneemassen für den Alpenraum vorhergesagt

(Erstmeldung) München - Der Hundertjährige Kalender* prophezeit Schnee und Kälte für Anfang Dezember 2020 - und die Vorhersage scheint zu stimmen. „Das spannendste Wetter* findet die nächsten Tage im Süden Deutschlands statt“, beginnt Meteorologe Georg Haas von wetter.com seine Vorhersage. Betroffen ist der Alpenraum. Dort gebe es nun erst einmal „eine Portion Neuschnee in der Nacht auf Donnerstag.“ Dann setze sich die Sonne durch - „und dann kommt der Föhn.“ Dieser würde den Schnee dann schnell wieder wegputzen, „bei Temperaturen von teilweise über zehn Grad im Föhnsturm*.“ Doch das war noch nicht alles: „Auf den Bergen oben droht Orkan*,“ warnt Haas.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag werden im Freistaat Tiefsttemperaturen von -1 bis -9 Grad erreicht. Tagsüber „klettern“ die Temperaturen dann auf -2 bis +3 Grad. Dann folgt der laut Haas „heftige Föhnsturm in den Alpen“.

Wetter in Bayern: Tief sorgt für Schnee am Wochenende - besonders das Allgäu ist betroffen

In der Folge - wenn die Föhnströmung sich verabschiedet - kommt der Einfluss des nächsten Tiefs. Das sorge wiederum für Schnee* am Wochenende, vor allem am Samstag. „Teilweise richtig kräftig, mit entsprechend schwierigen Straßenverhältnissen.“ Der gesamte Alpenbogen müsse sich auf „katastrophale Schneemengen“ vorbereiten.

Das bestätigt auch das Portal wetter.de und warnt vor einer „Schneebombe“. Besonders im Allgäu droht „kräftiger Schneefall“. Glätte und gefrierende Nässe sind möglich. Abseits der Föhngebiete könnte es 20 bis 50 Zentimeter Neuschnee geben. Doch auch bis nach München kann es erneut schneien.

Winteranfang in Bayern: Wintereinbruch überrascht Autofahrer - zahlreiche Unfälle

Pünktlich zum meteorologischen Winteranfang hatte es in Bayern geschneit. Für viele Autofahrer kam der Wintereinbruch überraschend. Es gab zahlreiche Unfälle und Staus in ganz Bayern - teilweise endeten sie sogar tödlich.Auf der Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zog sich ein oranges Band über Bayern. Von Garmisch-Partenkirchen bis nach Niederbayern droht Glättegefahr. Vor allem über der Landeshauptstadt München kann gefrierender Regen für rutschige Straßen sorgen. (kam) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Rubriklistenbild: © Jan Eifert / imago images

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