Jubiläum in Landsberg

ADAC feiert 20 Jahre Prüfen, Tüfteln und Zerstören

Vom Kultauto zum schrottreifem Altmetall. Der Golf fährt mit 64 km/h auf die Testwand zu, schlägt mit enormer Wucht auf und wird bis zur Unkenntlichkeit verformt.
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Vom Kultauto zum schrottreifem Altmetall. Der Golf fährt mit 64 km/h auf die Testwand zu, schlägt mit enormer Wucht auf und wird bis zur Unkenntlichkeit verformt.
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Landsberg am Lech - Seit 20 Jahren wird beim ADAC in Landsberg am Lech geprüft, getüftelt und zerstört. Wir haben bei den Gelben Engeln einmal vorbeigeschaut.

Bevor es richtig losgeht, ist alles auch schon wieder vorbei. Mit einem lauten Signal wird der Crash-Test angekündigt. Über eine Hydraulikpumpe wird ein in ADAC-Gelb eingefärbter Golf 2 aus dem Jahr 1987 in seiner Schiene und an seinem Führungsseil auf 64 km/h beschleunigt – wie von einem Katapult geschleudert rast er die 70 Meter lange Teststrecke auf eine Wand zu. Wer jetzt blinzelt, der verpasst das Wichtigste. Der Aufprall wird begleitet von Geräuschen der zerberstenden Materialien. Glas splittert, man hört und sieht, wie sich das Metall verbiegt, Autoteile fliegen durch die Luft. Von der Motorhaube ist am Ende kaum mehr als die Hälfte übrig – der Golf 2 ist reif für den Schrottplatz. Bei dem Anblick mag man sich kaum vorstellen, was mit den Insassen passiert wäre, wären es keine Dummys gewesen.

Doch gerade die sind hier, im ADAC Technik Zentrum in Landsberg am Lech, mit die wichtigsten Mitarbeiter. Denn sie liefern die Daten, die zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr seit dem Golf 2 vor 30 Jahren, beigetragen haben. Der ADAC hat zum 20. Jubiläum seines Technik-Zentrums zum Besuch geladen – inklusive Live-Crash. In der Zeit seines Bestehens hat der ADAC in Landsberg 2744 Autos untersucht, 900 Fahrzeuge gecrasht, 4100 Kindersitze geprüft und 40.000 Reifen getestet – alles zum Schutz des Verbrauchers. Hier werden aber auch Radlhelme und Abgaswerte getestet. 150 Fahrzeuge und deren Verbrauchswerte nimmt der ADAC hier pro Jahr unter die Lupe.

Doch zurück zu unserem schrottreifen VW Golf: Bei genauerer Betrachtung bestätigt sich die Aussage von Test- und Technikchef Dr. Reinhard Kolke: „Gerade als junger Mensch sollte man bloß nicht in ein solches Auto einsteigen.“ Die Sicherheitsvorrichtungen solch veralteter Autos seien einfach zu gering. Die Insassen unseres Golfs würden dem wohl zustimmen, könnten sie nur sprechen. Der Fahrer würde unseren Test-Aufprall so wohl nicht überleben, sagt Andreas Ratzek in einer ersten Prognose. Das Cockpit ist so sehr verformt, dass sein Kinn fast das Lenkrad berührt – vor allem der Aufprall des Brustkorbes würde schwerwiegende Verletzungen mit sich ziehen. Für den Beifahrer sei dieser Test-Unfall „überlebbar“, wie Ratzek es nennt. Allerdings mit schweren Verletzungen. Nur die beiden Kinder (im Test zehn und sechs Jahre) werden den Test wohl mit kleineren Blessuren überstehen. Und der Golf? Der wird seinen letzten Gang zum Schrottplatz antreten.

Dominik Laska

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