Mit Zahnstochern Weihnachtsdekoration basteln

Kugeln aus Styropor verziert Helga König mit verschiedenen Stoffen und Spitzenbordüren. Foto: Leopold Stocker Verlag/Ralf Tornow
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Kugeln aus Styropor verziert Helga König mit verschiedenen Stoffen und Spitzenbordüren. Foto: Leopold Stocker Verlag/Ralf Tornow
Aus einer Kuchenform macht Caroline Wendt ein Adventsgesteck: Es wird gefüllt mit Steckschaum, mit Moos bedeckt und mit Kerzen bestückt. Foto: Jan Thorbecke Verlag/Pernilla Wästberg
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Aus einer Kuchenform macht Caroline Wendt ein Adventsgesteck: Es wird gefüllt mit Steckschaum, mit Moos bedeckt und mit Kerzen bestückt. Foto: Jan Thorbecke Verlag/Pernilla Wästberg
Aus Pfefferkuchenmännchen macht Caroline Wendt einen Kranz für die Wand oder Tür. Die Lebkuchen werden einfach mit Heißkleber zu einem Ring geformt. Foto: Jan Thorbecke Verlag/Pernilla Wästberg
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Aus Pfefferkuchenmännchen macht Caroline Wendt einen Kranz für die Wand oder Tür. Die Lebkuchen werden einfach mit Heißkleber zu einem Ring geformt. Foto: Jan Thorbecke Verlag/Pernilla Wästberg
Aus ein paar Ästen und Transparentpapier sind diese Sterne zur Dekoration in der Adventszeit entstanden. Foto: Christophorus Verlag Freiburg
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Aus ein paar Ästen und Transparentpapier sind diese Sterne zur Dekoration in der Adventszeit entstanden. Foto: Christophorus Verlag Freiburg
Hauchdünne Motive lassen sich aus Sperrholzplatten sägen und an den Baum hängen - so macht das etwa Tom Zieg für das Buch "Weihnachtsschmuck selbst gesägt: Deko-Ideen aus Holz von einfach bis fortgeschritten". Foto: Scroll Saw Woodworking & Crafts Magazine
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Hauchdünne Motive lassen sich aus Sperrholzplatten sägen und an den Baum hängen - so macht das etwa Tom Zieg für das Buch "Weihnachtsschmuck selbst gesägt: Deko-Ideen aus Holz von einfach bis fortgeschritten". Foto: Scroll Saw Woodworking & Crafts Magazine
Statt eines Adventskranzes gestaltet die Autorin Natascha Sanwald vier Aststücke zu Kerzenhaltern. Foto: Frechverlag
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Statt eines Adventskranzes gestaltet die Autorin Natascha Sanwald vier Aststücke zu Kerzenhaltern. Foto: Frechverlag
Aus Zahnstochern lassen sich Anhänger für Zweige in Baumform basteln. Buchautorin Yvonne Bauer macht es vor. Foto: Callwey Verlag
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Aus Zahnstochern lassen sich Anhänger für Zweige in Baumform basteln. Buchautorin Yvonne Bauer macht es vor. Foto: Callwey Verlag
Aus Keramiplast können ganz einfach Motive für den Weihnachtsbaum ausgestochen und später bemalt werden - Yvonne Bauer zeigt die Anleitung in ihrem Buch "Weihnachten mit Fräulein Klein". Foto: Callwey Verlag
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Aus Keramiplast können ganz einfach Motive für den Weihnachtsbaum ausgestochen und später bemalt werden - Yvonne Bauer zeigt die Anleitung in ihrem Buch "Weihnachten mit Fräulein Klein". Foto: Callwey Verlag

Berlin (dpa/tmn) - Ein paar Zahnstocher werden zum Anhänger für den Weihnachtsbaum, aus Stoffresten lassen sich Kugeln bekleben, und ein paar Pfefferkuchen ergeben einen Türkranz - hier sind einige Ideen für Adventsdekorationen zum Selbermachen.

Plätzchen backen, Geschenke einpacken, Adventskränze binden: Zu Weihnachten werden gerne mal die kreativen Zellen angeworfen und ein bisschen Zeit in Selbstgemachtes investiert. Auch in die Dekoration des Weihnachtsbaums und der Weihnachtstafel. Hier kommen einige Anregungen:

Türkranz: Mit Männchen aus Pfefferkuchen gestaltet die Ratgeberautorin Caroline Wendt einen Türkranz. Dafür nimmt sie acht Männchen. Vier davon werden mit den Füßen nach innen so gelegt, dass sie einen Kreis bilden. Die restlichen vier Figuren befestigt man mit einer Heißklebepistole versetzt auf den ersten vier im Kreis, heißt es in dem Buch "Jul - Zauberhafte Weihnachtsdeko aus Schweden". Das war es auch fast schon: Die Männchen werden noch nach Belieben mit Zuckerguss dekoriert und der Kranz an einem Band aufgehängt.

Kerzen-Kranz:Mal was anderes sind die Kerzenständer der Buchautorin Natascha Sanwald. Statt eines Adventskranzes nimmt sie Aststücke, auf die Kerzen kommen. Für vier Exemplare unterschiedlicher Größe ist ein Ast mit einer Länge von rund 60 Zentimetern und einem Durchmesser von 5 bis 6 Zentimetern nötig. Daraus entstehen zum Beispiel zwei Stücke mit je 20 Zentimetern Länge, ein Stück mit 10 Zentimetern und eines mit 5 Zentimetern. Die Schnittflächen sollten glatt und eben sein, heißt es in dem Buch "Merry Christmas: Traumschöne Ideen für das Fest der Feste".

Mit einem Forstnerbohreraufsatz für die Bohrmaschine mit 2 Zentimeter Durchmesser wird dann jeweils auf einer Astseite in der Mitte der Schnittfläche ein Loch von circa 2,5 Zentimetern Tiefe in die Äste getrieben. Alternativ können mit einer Holzschraube auf der Schnittfläche runde Stahlrohrführungen angebracht werden, wie sie zum Befestigen von Kleiderstangen verwendet werden. Mit Anhängern an einer Paketschnur werden die Kerzen-Äste den Adventssonntagen zugeordnet.

Adventskranz: Einen ebenfalls ungewöhnlichen Adventskranz hat sich Caroline Wendt ausgedacht. Sie nimmt eine Backform, füllt sie mit Steckschaum und macht diesen nass. Dann steckt sie vier Kerzenhalter in den Schaum und deckt das Ganze mit Moos ab. An den Rand der Form werden Tannenzweige gesteckt, ein paar Zapfen und Limettenscheiben zieren das Gesteck. Die Limetten werden zuvor auf ein Backblech gelegt und bei 50 Grad Heißluft rund zwei Stunden im Ofen getrocknet. Danach bleiben die Scheiben am besten für ein paar Stunden in der Restwärme des Ofens.

Anhänger:Aus Zahnstochern lassen sich Anhänger in Baumform basteln. Dafür legt Yvonne Bauer mit zwei Stäbchen ein V. Einen dritten Zahnstocher kürzt die Expertin so ein, dass er als kurze Seite ein Dreieck vervollständigt. Der Rest des gekürzten Stäbchens kommt als Baumstamm unten an das Dreieck. Die Teile werden mit einem winzigen Klecks Heißkleber verbunden. Damit davon keine Spuren zurückbleiben, wird das Bäumchen mit Acryllack bestrichen, heißt es in dem Buch "Weihnachten mit Fräulein Klein". Eine Schnur dient an der Spitze des Anhängers als Aufhängung.

Keramikschmuck:Schmuck für den Baum lässt sich leicht aus selbsthärtendem Keramikplast herstellen. Es wird rund drei Millimeter dünn mit dem Nudelbrett ausgerollt, erklärt Yvonne Bauer. Wie Plätzchen aus Teig werden die Motive mit einem Förmchen ausgestochen - dabei das Loch für die Schnur nicht vergessen. Nachdem das Material ausgehärtet ist, wird es erst mit farblosem Acryllack bemalt. Sobald das wiederum trocken ist, kann der Anhänger mit wasserfestem Folienstift verziert werden.

Weihnachtliches aus Styropor: Kugeln aus Styropor verziert Helga König mit verschiedenen Stoffen und Spitzenbordüren. Sie schneidet dafür Papier in ovale Stücke zu, die jeweils oben und unten spitz zulaufen. Diese werden auf Leinen, Loden, Samt oder Seide übertragen und ausgeschnitten. Die Länge der Stücke ergibt sich aus dem Wert von einem Ende der Kugel zum anderen. Die Breite eines Stoffstücks an der dicksten Stelle in der Mitte berechnet König, indem sie den Umfang der Kugel nimmt und den Wert durch die Anzahl der gewünschten einzelnen Stoffteile teilt. Je schmaler ein Stoffstreifen ist, desto leichter lässt er sich faltenfrei auf der Kugel befestigen, heißt es in Königs Buch "Weihnachtskugeln - Einfach überzogen und aufwendig bestickt".

Die Stoffteile werden erst mit Stecknadeln auf dem Styropor befestigt. Passt alles gut zusammen, werden die Stoffe mit Kleber festgemacht. Die Übergange werden mit einer Borte überklebt. Ähnlich funktioniert das Bekleben von Herzformen und Tropfen aus Acryl.

Motive aus Sperrholz: Filigrane Feinarbeit ist Tom Ziegs Idee. Er sägt zarte Weihnachtsmotive aus hauchdünnem Sperrholz aus. Die Motive finden sich im Buch "Weihnachtsschmuck selbst gesägt: Deko-Ideen aus Holz von einfach bis fortgeschritten". Zieg verwendet Platten aus Birkenholz von drei Millimetern Stärke und legt vier oder fünf davon übereinander, um gleich mehrere Motive auszusägen. Das habe auch den Vorteil, dass die einzelnen Schichten sich gegenseitig stützten. Außerdem falle es leichter, einen dicken Stapel genau zu sägen als nur eine einzelne der dünnen Platten. Gut sei eine Laubsäge mit einem Sägeblatt der Stärke eins mit Gegenzähnen. Danach werden die Kanten mit Papier mit 22er-Körnung vorsichtig abgeschliffen.

Deko-Sterne:Aus Holz und Transparentpapier bastelt Marion Dawidowski aus Zweigen und Transparentpapier Deko-Sterne. Dafür werden Zweige einige Tage im Haus getrocknet, damit sie später nicht mehr schrumpfen. Für kleine Sterne werden 6,5 Zentimeter, für größere 10 Zentimeter lange Stücke geschnitten und zu einer Sternform gelegt. Die Enden hält Draht zusammen. Ausgeschnittene Sterne aus Transparentpapier kommen in die Mitte der Zweige und werden mit Garn am Rahmen festgenäht.

Soll der Papierstern viel kleiner als der Rahmen aus den Zweigen sein, werden die innenliegenden Ecken des Holzsterns zusätzlich mit Drähten verbunden. Darauf wird dann der Papierstern mit Kleber befestigt.

Literatur:

- Natascha Sanwald, Andreas Hoernisch: Merry Christmas: Traumschöne Ideen für das Fest der Feste, Frechverlag, 2014, 144 Seiten, 19,99 Euro, ISBN-13: 978-3772459696

- Yvonne Bauer: Weihnachten mit Fräulein Klein. Backzauber und Dekolust für die schönste Zeit im Jahr, Verlag Georg D.W. Callwey, 2013, 176 Seiten, 24,95 Euro, ISBN-13: 978-3-7667-2042-9

- Caroline Wendt: Jul - Zauberhafte Weihnachtsdeko aus Schweden, Jan Thorbecke Verlag, 2013, 128 S., 16,99 Euro, ISBN-13: 978-3-7995-0434-8

- Helga König: Weihnachtskugeln - Einfach überzogen und aufwändig bestickt, Leopold Stocker Verlag, 2014, 60 S., 9,95 Euro, ISBN-13: 978-3-7020-1477-3

- Leopold Stocker Verlag: Weihnachtsschmuck selbst gesägt: Deko-Ideen aus Holz von einfach bis fortgeschritten, 2014, 160 S., 19,90 Euro, ISBN-13: 978-3-7020-1492-6

- Gerlinde Auenhammer, Marion Dawidowski, Annette Diepolder, Angelika Kipp: Weihnachts-Deko NATUR - Ideen zum Selbermachen. Christophorus Verlag, 2012, 64 S., 12,99 Euro, ISBN-13: 978-3838834597

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