Klassiker bis Smartwatch

Jederzeit ein Trend: Die Uhr als Weihnachtsgeschenk

Die derzeit angesagten Uhrenmodelle sind eher klassisch gestaltet - oft mit Lederarmband. Hier ein Beispiel von s.Oliver time für ca. 130 Euro. Foto: s.Oliver time
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Die derzeit angesagten Uhrenmodelle sind eher klassisch gestaltet - oft mit Lederarmband. Hier ein Beispiel von s.Oliver time für ca. 130 Euro. Foto: s.Oliver time
Das Lederarmband legt im Zuge der Rückkehr zu klassischen Uhren ebenfalls ein Comeback hin. Auch für Daniel Wellingtons aktuelles Modell wird es verwendet (169 Euro). Foto: Daniel Wellington
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Das Lederarmband legt im Zuge der Rückkehr zu klassischen Uhren ebenfalls ein Comeback hin. Auch für Daniel Wellingtons aktuelles Modell wird es verwendet (169 Euro). Foto: Daniel Wellington
Uhren in zarten Pastellfarben sind angesagt - s.Oliver time zum Beisiel kombiniert als Bruch dazu schwarzen Edelstahl (ca. 100 Euro). Foto: s.Oliver time
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Uhren in zarten Pastellfarben sind angesagt - s.Oliver time zum Beisiel kombiniert als Bruch dazu schwarzen Edelstahl (ca. 100 Euro). Foto: s.Oliver time
Derzeit wieder verstärkt gefragt sind Uhrenmodelle mit Milanaise-Armbändern aus dünnen, geflochtenen Metallfäden. Auch Thomas Sabo hat ein Modell im Programm (249 Euro). Foto: Thomas Sabo
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Derzeit wieder verstärkt gefragt sind Uhrenmodelle mit Milanaise-Armbändern aus dünnen, geflochtenen Metallfäden. Auch Thomas Sabo hat ein Modell im Programm (249 Euro). Foto: Thomas Sabo
Bei den Lederarmbändern von Uhren stehen derzeit vor allem Reptilienprägungen hoch im Kurs, hier ein blaues Modell von Emporio Armani (199 Euro). Foto: Emporio Armani
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Bei den Lederarmbändern von Uhren stehen derzeit vor allem Reptilienprägungen hoch im Kurs, hier ein blaues Modell von Emporio Armani (199 Euro). Foto: Emporio Armani
Eine mechanische Uhr wird per Hand aufgezogen - hier ein Beispiel aus der aktuellen Kollektion von Junghans (1.170 Euro). Foto: Junghans
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Eine mechanische Uhr wird per Hand aufgezogen - hier ein Beispiel aus der aktuellen Kollektion von Junghans (1.170 Euro). Foto: Junghans
Roségold für die Basis und ein schwarzes Lederarmband - auch Designer Karl Lagerfeld gestaltet derzeit gerne Armbanduhren in klassischer Optik (199 Euro). Foto: Karl Lagerfeld
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Roségold für die Basis und ein schwarzes Lederarmband - auch Designer Karl Lagerfeld gestaltet derzeit gerne Armbanduhren in klassischer Optik (199 Euro). Foto: Karl Lagerfeld
Klassisch gestaltete Chronographen mit Stoppfunktion bleiben weiterhin in Mode, Michael Kors hat sie ebenfalls im Programm (279 Euro). Foto: Michael Kors
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Klassisch gestaltete Chronographen mit Stoppfunktion bleiben weiterhin in Mode, Michael Kors hat sie ebenfalls im Programm (279 Euro). Foto: Michael Kors

Bereits seit einiger Zeit haben sie einen festen Platz auf der Hitliste der beliebtesten Weihnachtsgeschenke: Uhren. Dafür gibt es mehrere Gründe. Einer davon: Eine Uhr ist zeitlos, also ein Geschenk, von dem man lange etwas hat.

Köln (dpa/tmn) - Uhren sind eine Wertanlage. Uhren trägt man täglich - sieht man davon ab, dass die Generation Smartphone sie erst lange ablegte und jetzt nach und nach aus modischen Gründen wiederentdeckt. Und Uhren sind ein tolles Weihnachtsgeschenk. Ein kleiner Shopping-Führer fürs Fest:

Welche Stilrichtung sollte man für dieses Fest kaufen?

"Der Trend bei Uhren geht ganz eindeutig in Richtung Klassik - selbst bei Modellen für junge Leute setzt sich diese Tendenz durch", sagt Joachim Dünkelmann, Geschäftsführer beim Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte in Köln. Wobei es natürlich immer auch ein Zeichen der Mode ist, dass es selbst innerhalb der klassischen Gestaltungen Trendentwicklungen gibt. Derzeit beliebt sind sehr schlicht gehaltene Modelle mit flachem Zifferblatt. Diese Uhren müssen nicht teuer sein, wobei Dünkelmann auch sagt: "Viele Luxusmarken haben ihre klassischen Modelle neu aufgelegt." Diese Rückkehr zu alten Werten führt auch dazu, "dass Materialien wie Weiß- und Roségold zurzeit ein Comeback feiern".

Wie sehen aktuell angesagte Armbänder aus?

Das Lederarmband legt im Zuge der Rückkehr zu klassischen Uhren ebenfalls ein Comeback hin. Das beobachtet Albert Fischer, Vizepräsident des Zentralverbands für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik in Northeim (Niedersachsen). Dabei stehen vor allem Reptilienprägungen hoch im Kurs. Wer jedoch Metall bevorzugt, muss nicht darauf verzichten: "Stahl- und vor allem Milanaise-Armbänder bleiben ebenfalls gefragt." Letztere bestehen aus dünnen, geflochtenen Metallfäden.

Auch diese sind durch und durch klassisch: Erstmals wurde der Begriff Milanaise Mitte des 19. Jahrhunderts verwendet - von Uhrmachern aus der Region rund um Mailand. Sie galten damals als besonders wertvoll, weil sie in aufwendiger Handarbeit produziert wurden. Selbst heute, mit modernen Produktionstechniken, braucht es bis zu 80 Einzelschritte, um ein solches Armband herzustellen.

Welches Uhrwerk soll es sein - mechanisch oder Quarz?

Das ist eine wichtige Frage beim Kauf von Uhren. "Hier hat sich herausgestellt, dass Frauen eher Quarzuhrwerke bevorzugen", sagt Guido Grohmann vom Bundesverband Schmuck, Uhren, Silberwaren und verwandte Industrien in Pforzheim. "Das liegt primär daran, dass diese praktischer sind als mechanische Werke." Diese Uhrwerke sind dann wiederum eher Männersache - "weil diese ein Faible für die Technik haben", erklärt Grohmann.

Der Unterschied zwischen einem mechanischen und einem Quarz-Uhrwerk ist schnell erklärt: Eine mechanische Uhr wird per Hand aufgezogen. Durch das Drehen der Krone setzt sich ein Rotor in Gang, der die Stahlfeder aufzieht. Bei Quarzuhren übernimmt dieses Aufziehen ein Quarzkristall.

Dafür, dass Frauen eher Quarzuhrwerke bevorzugen, gibt es aber laut Grohmann noch einen weiteren Grund: "Sie haben oftmals mehrere Uhren, die auch zu verschiedenen Anlässen getragen werden. Bei einem Quarzuhrwerk muss nicht nach ein paar Wochen kontrolliert werden, ob die Uhr noch läuft." Generell hält die Batterie in einer Quarzuhr um die zwei Jahre.

Wozu raten die Uhrenexperten bei der Auswahl noch?

"Natürlich sollte man sich vor dem Verschenken einer Uhr auch fragen, wann sie getragen werden soll", findet Fischer. "So stellt sich für Herren die Frage: Zum Anzug oder zum sportlichen Outfit? Bei Letzterem käme dann auch ein Chronograph infrage." Auch dieser Uhrentyp mit Stoppfunktion bleibt in Mode. Ebenso wie die Smartwatch, die "im krassen Gegenteil zu dem reduzierten Klassik-Trend steht", wie Grohmann findet. Darunter versteht man Modelle, die sich mit dem Tablet oder dem Handy verbinden lassen und die durch spezielle Apps allerlei Zusatzfunktionen erhalten.

Was ist mit den Farben - spielen die aktuell noch eine Rolle?

Uhren in auffälligen Farben waren lange ein Verkaufshit. Und es gilt immer: Wie bei anderen Accessoires gibt es auch bei Uhren stets saisonale Trendfarben. "Im hochpreisigen Segment ist beispielsweise ein kraftvolles Blau ein großes Thema", erklärt Grohmann. "Ansonsten sind zarte Pastelle wie Rosa oder Türkis nach wie vor angesagt." Doch die Klassiker sind eher dezent - oder eben aus Gold.

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