Teer am Denninger Anger: Stadt nimmt Stellung

Streit um Asphaltierung geht weiter

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Im vergangenen Jahr asphaltierte die Stadt eine 800 Meter lange Wegstrecke – die Anwohner sind immer noch entsetzt.
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Der Streit um die geteerten Wege im Park geht weiter: Jetzt findet ein Runder Tisch statt, zu dem der Bezirksausschuss Bogenhausen, die Stadt und Bürger geladen sind.

Überraschend hatte die Stadt im vergangenen Jahr einen 800 Meter langen Weg geteert – mitten im Anger, den viele Denninger zum Joggen, Radeln oder Spazieren nutzen.

Der Bezirksausschuss und Anwohner waren entsetzt (Hallo berichtete). In mehreren BA-Sitzungnen war die Asphaltierung Thema, die Stadtviertelpolitiker forderten schließlich einen Ausgleich sowie eine Unterrichtung über sämtliche weitere Vorhaben, die das Baureferat im Park plant.

Deswegen findet nun der Runde Tisch statt. Der Ärger über den Asphalt ist längst nicht verflogen. Roland Stolz, der sich für die Belange der Anwohner einsetzt, spricht von einer „bodenlosen Frechheit“. Doch Stolz ist durchaus bewusst: „Es wäre vermessen zu glauben, dass der Asphalt wieder abgetragen wird.“ Das habe zwar die CSU im BA gefordert, doch zumindest der Anwohner hält das für unrealistisch. Vielmehr hofft er, dass dnicht noch mehr Wege geteert werden. Die Stadt begründete die Asphaltierung damit, dass sie das Radwegnetz verbessern wolle. Außerdem sei die Instandhaltung eines Kiesweges teurer als die eines asphaltierten. hki

Der Runde Tisch findet im Unterausschuß Planung des BA 13 am Donnerstag, 12. Januar, um 19 Uhr im „Pyrsos“, Englschalkinger Straße 206, statt.

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