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Aus für Gymnastik im Luitpoldpark?


Nachricht von: Hallo München
Schwabing, 26.08.2011 12:00


Rund 40 Bürger folgen im Sommer täglich der Einladung des Sportamtes zu verschiedensten Freizeitsportangeboten im Luitpoldpark, darunter Jutta Seyfried (re.). Fotos: Gehre
BA Schwabing kämpft für Erhalt des beliebten Freizeitsportangebots

Schwabing
Der Bezirksausschuss (BA) Schwabing-West schlägt Alarm: „Es gibt Überlegungen, die beliebte ,Gymnastik im Park‘ vom Luitpold- in den Olympiapark zu verlegen“, erklärt BA-Vorsitzender Dr. Walter Klein. Ein Skandal, findet das Gremium, das jetzt einen Antrag an das Referat für Bildung und Sport gestellt hat. Das Sportangebot soll unbedingt im Luitpoldpark bleiben.  „Hauptsächlich Schwabinger nutzen die Kurse und würden nicht in den Olympiapark mitziehen“, betont der BA-Chef.
Die angeblichen Gründe für eine Verlegung will Dr. Walter Klein nicht gelten lassen. „Angeblich will das Sportamt seine Angebote dezentralisieren und auch die Bürger im Norden gewinnen.“ Außerdem habe sich ein Anwohner beschwert, der sich durch die Begleitmusik gestört fühle. Doch da das Angebot nur vom 1. Mai bis zum 30. September jeweils von 18 bis 18.45 Uhr stattfindet, sei die Lärmbelastung zumutbar, meint der Vorsitzende. Auch die Wiese am Bamberger Haus, die im Frühjahr nicht richtig angewachsen war, stehe im nächsten Jahr wieder zur Verfügung. Dieses Jahr musste das Sportangebot nach Westen Richtung Rümannstraße ausweichen. Trotzdem würden sich immer noch rund 40 Bürger zu den täglich abwechselnden Angeboten einfinden.
Schwabingerinnen wie Jutta Seyfried kommen seit Jahren zum Trainieren in den Luitpoldpark: „Das ist ein großartiges Angebot“, betont sie. „Es kann nicht sein, dass wegen vereinzelter Beschwerden die ganze Gruppe weg muss – das wäre so schade.“
Doch Ursula Oberhuber, Sprecherin des Referates für Bildung und Sport, kann – für diesen Sommer – Entwarnung geben. „2011 wird alles so bleiben wie es ist. Natürlich gehen wir den Anwohnerbeschwerden nach, aber es wurde noch keine Entscheidung getroffen.“
Dr. Walter Klein will auf Nummer sicher gehen und sich weiter für den Erhalt des kostenlosen Angebots einsetzen. „Im September haben wir einen Termin im Referat – da werden wir das Thema noch einmal persönlich ansprechen.“ Maren Kowitz

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