Moosachs Blumen reisen um die Welt
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Hallo München
Moosach, 05.10.2011 12:00 |
 Gewaltig: Die Riesen-Blumen an den Wänden des U-Bahnhofs Moosach beeindrucken Fluggäste aus aller Welt. Foto: kn Schönheit blüht im Untergrund: Münchens 100. U-Bahnhof vom Air Canada-Fluggast-Magazin gekürt
Moosach Große Namen braucht er nicht mehr zu scheuen: Der Moosacher Bahnhof reiht sich zu seinen „Kollegen“ aus Barcelona, Naples in Florida, Shanghai: Bilder von Münchens 100. U-Bahnhof gehen seit kurzem um die ganze Welt – denn in der September-Ausgabe der Zeitschrift En Route der Fluggesellschaft Air Canada ist er als einer der vier schönsten U-Bahnhöfe der Welt aufgelistet.
Zu sehen ist die Bildstrecke mit Text im Internet. Unter www.enroute.aircanada.com sind die vier Bahnhöfe in der Internetausgabe des Fluggast-Magazins kurz vorgestellt. Zu Moosach heißt es unter anderem sinngemäß: „Moosach, ein Stadtviertel, das für seine bayerische Schönheit bekannt ist, blüht, dank den überdimensionalen Blumen von Fotograf Martin Fengel.“ Dessen Fotografien, inspiriert von der schönen Umgebung, „verzieren die Wände mit intensiven Farben“.
Der U-Bahnhof Moosach wurde, ebenso wie der U-Bahnhof Moosacher St. Martins-Platz, Mitte Dezember 2010 eröffnet. Der Innenausbau beider Stationen kostete rund 11,65 Milionen Euro – die Verlängerung der U3 vom Olympia-Einkaufszentrum um knapp zwei Kilometer bis zum Bahnhof Moosach hat insgesamt 180 Millonen Euro verschlungen. Beide Bahnhöfe sind aufwändig gestaltet. Während an der Endstation die Wände mit Martin Fengels Riesen-Blumen verziert wurden (die größte ist fast 20 Meter lang und 7,50 Meter hoch), beeindruckt am St. Martins-Platz eine Art Fototapete aus fast 80 000 Einzelbildern. Aufgenommen hat sie der japanische Künstler Masayuki Akiyoshi – er war für sein Kunstwerk, das er „Forst“ nennt, ein Jahr lang mit seiner Kamera in Moosach unterwegs. bit |
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