Echt riesig, die neue Kleine...
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Hallo München
Milbertshofen, 05.09.2011 12:00 |
 Zwischen Olympiaturm und großer Halle liegt unter einem begrünten Hügel Münchens erste unterirdische Arena: die 30,7 Millionen Euro teure kleine Olympiahalle. Fotos: Bitterer Im Olympiapark erhält die neue Halle gerade ihren letzten Schliff – Eröffnung ist für Ende September geplant
Milbertshofen Er ist nur wenige Meter lang – und derzeit noch ziemlich staubig und düster. Und doch ist er das Herzstück, ja, der ganze Stolz des neuen Zuwachses im Olympiapark: der Tunnel, der die kleine mit der großen Olympiahalle verbindet. Noch ist dort Baustelle – doch schon in wenigen Wochen wird die über 4000 Quadratmeter große „Kleine“ eröffnet.
Den ehemaligen Werkkanal als Verbindungsweg zu schaffen, sei ein regelrechter Clou, meint Tobias Kohler, stellvertretender Pressesprecher der Olympiapark GmbH. Denn dies ermögliche, die kleine als Erweiterung der großen Olympiahalle zu nutzen. So soll sie beispielsweise bei der Nokia Night Of The Proms als VIP-Lounge dienen, bei den Munich Indoors müsse sie als Aufwärmplatz für die Pferde herhalten, beim Hallen-Motocross werde sie zum Fahrerlager. Freilich, meint der Sprecher, werde sie auch eigenständig bespielt – am 29. Oktober darf erstmals die Öffentlichkeit hinein. Dann spielt dort die Tribute-Band „Brit Floyd“. Zuvor schon finden in der kleinen Halle verschiedene Firmen-Events statt, für geschlossene Gesellschaften.
Tobias Kohler hat derzeit bereits zahlreiche Anfragen für Münchens erste unterirdische Arena, die der Bauherr, die Stadtwerke München, in wenigen Tagen an den Pächter, die Olympiapark GmbH, übergeben wird. „Sie ist als Solohalle begehrt“, sagt er. 3600 Personen passen unbestuhlt hinein, wird bestuhlt, sind es 2000. Damit schließt die neue Halle eine Lücke: Vielen Konzertveranstaltern sei das Zenith mit 6000 Plätzen zu groß, die Tonhalle mit 2100 Plätzen zu klein.
Apropos Zahlen: 2009 begannen die Arbeiten im Park an dem neuen Bau, der bei Fertigstellung 30,7 Millionen Euro verschlungen haben wird. Viel Geld – eine pompöse Einweihung ist somit nicht geplant. Dennoch: 300 Gäste sind am Donnerstag, 29. September, geladen, das moderne, aber nüchtern gehaltene Gebäude, das Architekt Fritz Auer geplant hat, zu besichtigen. Bevor es dann innerhalb weniger Minuten durch das dann geschmückte Herzstück in die große Halle zum „Cirque du Soleil“ geht, werden Oberbürgermeister Christian Ude und Olympiapark-Chef Ralph Huber die kleine Halle offiziell frei geben. Bis dahin wird noch fleißig gewerkelt an der kleinen Olympiahalle, in der sich Hallo München bereits umgesehen hat. Was die Halle alles bietet, sehen Sie in Auszügen auf dieser Seite. Tanja Bitterer |
 Über flache Treppen gelangt man zum unterirdisch gelegenen Eingangsbereich. |  Auch an Menschen mit Handi-cap wurde gedacht: Ein Aufzug bringt sie nach unten.
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 Die Halle an sich ist nüchtern, Wände und Säulen sind aus Beton, die Fassade ist verglast. |  Das Herzstück ist derzeit noch grau und düster: der Tunnel, der als Verbindungsweg dient.
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 Über eine Rampe gelangen Anlieferungs-Fahrzeuge ins Innere der Halle. |
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