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CSU gegen »Bürger-Abzocke«


Nachricht von: Hallo München
Milbertshofen, 10.07.2011 12:00


Die Stadt will im Petueltunnel Radargeräte installieren – die CSU Milbertshofen ist dagegen. Foto: kn
Milbertshofen: Ortsverband spricht sich vehement gegen Radaranlagen im Petueltunnel aus

Milbertshofen
Keine Radarfallen im Petueltunnel! Das fordert jetzt der CSU-Ortsverband Milbertshofen. Die Stadt aber will die Messanlagen – so soll die Verkehrssicherheit erhöht werden.
Dieses Argument hält die CSU allerdings für Augenwischerei. Schließlich sei schon enorm viel zur Sicherheit beigetragen worden, indem die Beschilderung und die Markierungen im Tunnel verbessert worden seien. „Abbiege- und Spurwechselunfälle sind dadurch viel seltener geworden“, betont Ortsvorsitzender Thomas Schwed. Er ist der Meinung, dass eine Messanlage die Gefahrenlage nicht reduzieren würde – schließlich bremse der Ortsunkundige unmittelbar vor dem Radargerät ab und erhöhe so sogar noch die Unfallgefahr.
Die bisher vorgefallenen Unfälle führt der Ortsverband daher nicht auf erhöhte Geschwindigkeit zurück – in den Hauptverkehrszeiten könne man sowieso nicht recht viel schneller als die erlaubten 50 km/h fahren. „Die Einrichtung einer Messanlage wäre deshalb nur eine weitere Abzocke der Bürger“, meint Thomas Schwed. Der Ortsverband sieht das Problem in der Beschränkung auf 50 km/h. Denn dadurch käme es gerade an den Tunneleinfahrten immer wieder zu Stockungen, weil viele Autofahrer, die auf dem Ring 60 km/h gewöhnt sind, überraschend abbremsten – Auffahrunfälle sind die Folge. Thomas Schwed wiederholt, was der CSU-Ortsverband schon seit langem fordert: „Wir plädieren für die Wiedereinführung von Tempo 60 im Petueltunnel!“ bit

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31.07.2011 14:11, münchen
Was für ein von absoluter Unkenntnis und Ignoranz gegenüber der Realität geprägter Vorstoß der CSU. Wie man es von der Autofahrerpartei kennt, scheut sich keine noch so abstruse und falsche Argumentation um ihrer Zielklientel zu gefallen.

- Die Geschwindigkeitsreduktion wurde eingeführt, weil es im Tunneln zu unfallträchtig war, eine Rücknahme auf 60km/h würde den alten gefährlichen Zustand wiederherstellen.
- Von Abzocke kann keine Rede sein. Wer sich an die Höchstgewschwindigkeit hält und damit sicher fährt und seine Mitmenschen nicht gefährdet, hat nichts zu befürchten.
- Die installierten Anlagen z.B. im Richard-Strauß-Tunnel beweisen, dass das Konzept aufgeht.

20.08.2011 19:14, München
Für manche Autofahrer (ich will jetzt nicht die Fahrer der sog. Premiummodelle erwähnen) scheinen Verkehrszeichen, insbesondere Geschwindigkeitsbeschränkungen, nur zur Zierde aufgestellt worden sein. Es sollte ganz einfach zum guten Ton im Verkehr zu gehören, sich an die vorgegebenen Bestimmungen zu halten.


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