Leiche in Österreich gefunden

Toter auf Parkplatz: Ermittlungen auf Hochtouren

Söll/Ottobrunn - Nach einem Mord im österreichisch-bayerischen Grenzgebiet ermittelt die Polizei weiter mit Hochdruck.

Update: Am 12. November hat die Polizei in Bayern einen tatverdächtigen festgenommen

Man gehe nach bisherigen Erkenntnissen davon aus, dass es sich bei dem Opfer um einen 31 Jahre alten Griechen handele, der zuletzt in Ottobrunn bei München gelebt habe, sagte der Leiter des Landeskriminalamtes Tirol, Walter Pupp, am Samstag. Völlige Klarheit über die Identität des Mannes habe man allerdings noch nicht, sagte Pupp - sondern erst, wenn unter anderem ein DNA-Abgleich erfolgt sei. Zuvor hatten mehrere Medien in Bayern über die Herkunft des Opfers berichtet.

Die Leiche war am Montagmorgen von einem Lastwagenfahrer bei einem Parkplatz in Söll (Bezirk Kufstein) in Tirol entdeckt worden, nicht weit von der Grenze zu Bayern entfernt. „Wir gehen von einem Tötungsdelikt aus“, sagte Pupp, nach bisherigen Erkenntnissen sei das Opfer von mehreren Schüssen getroffen worden. „Es ist nach derzeitiger Spurenlage davon auszugehen, dass das Opfer in unmittelbarer Nähe zum Auffindeort erschossen worden ist“, hatten die Ermittler zuvor mitgeteilt. Es sei davon auszugehen, dass der Mann in der Nacht von Sonntag auf Montag getötet worden sei.

Die Umstände des Todes sind weiterhin mysteriös. Von dem Täter fehlte auch am Samstag noch jede Spur. Aufgrund der Lage der Leiche gehen die LKA-Ermittler davon aus, dass versucht worden war, den Toten in eine Schlucht zu werfen. Pupp sagte am Samstag, dass es sich hierbei allerdings lediglich um eine Vermutung handele. Wäre der Körper des Mannes an der steilen Stelle hinab gefallen, wäre die Wahrscheinlichkeit, dass man ihn so schnell entdeckt, geringer gewesen - gerade auch mit Blick auf den nahenden Winter. Auch die Münchner Polizei ist in die Ermittlungen eingeschaltet. Mit weiteren Ermittlungsergebnissen ist frühestens am Montag zu rechnen.

dpa

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