Mehr kriminelle Taten durch Nichtdeutsche

Herrmann: "Es kommen nicht nur Friedensengel ins Land"

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Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU, l) und Polizeipräsident Wilhelm Schmidbauer stellten am 23. März auf einer Pressekonferenz die Kriminalstatistik für 2015 vor.

München - Immer mehr Straftaten in Bayern werden von Nichtdeutschen begangen. Ihr Anteil an den Tatverdächtigen stieg auf 31,5 Prozent, wie Innenminister Joachim Herrmann am Mittwoch sagte.

Insbesondere nahm dabei der Anteil tatverdächtiger Zuwanderer zu: Er stieg von 2011 bis 2015 von 1,7 auf 6,4 Prozent, so der Minister bei der Vorstellung der Kriminalstatistik.

„Es kommen da nicht nur Friedensengel in unser Land“, sagte Herrmann. „Wir brauchen eine klare Begrenzung der Flüchtlinge, weil uns das sonst auch in krimineller Hinsicht über den Kopf wächst.“ Deshalb sei es wichtig, dass der unkontrollierte Zugang an den Grenzen eingedämmt sei. Herrmann verlangte, ein Ein- und Ausreiseregister für die EU zu schaffen, wie es in den USA vorhanden sei.

Gesamtzahl der Straftaten ist gesunken

Dass die Zahl der Zahl der Straftaten in Bayern 2015 dennoch weiter sank, erkläre sich durch die abnehmende Zahl deutscher mutmaßlicher Straftäter, sagte Herrmann. Die Behörden registrierten im vergangenen Jahr insgesamt knapp 595 000 Delikte, das waren 2,8 Prozent weniger als im Vorjahr

Zur Gefährdung durch den islamistischen Terrorismus sagte Herrmann: „Es gibt momentan keinen konkreten Anschlagshinweis auf einen Ort in Deutschland oder gar in Bayern.“ Dennoch müsse auch hierzulande damit gerechnet werden.

dpa

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