Stop and Go statt flüssiger Fahrt

Chaos auf Bayerns Straßen: Unfälle und ein Toter

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Unfall bei Schneefall auf der A7.

Karlsfeld - Gleich drei Autobahnen und eine Bundesstraße sind in Bayern am Wochenende nach Unfällen über Stunden gesperrt gewesen. Ein Motorradfahrer starb, mehrere Menschen wurden verletzt.

Stop and Go statt flüssiger Fahrt: Gleich drei Vollsperrungen von mehreren Stunden Dauer haben am Samstag den Verkehr auf Bayerns Autobahnen blockiert. Die A73 in Oberfranken, die A9 im Landkreis Eichstätt und die A3 bei Würzburg waren zeitweise je in eine Richtung unpassierbar, wie die Polizei mitteilte. Auch die Bundesstraße 304 bei Karlsfeld (Landkreis Dachau) war dicht. Im Allgäu behinderte am Sonntag Schnee den Verkehr.

Den Sperrungen gingen jeweils Unfälle voraus. In Karlsfeld starb ein junger Motorradfahrer, nachdem er von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Leitplanke gefahren war. Die B304 blieb wegen der Bergungsarbeiten für mehrere Stunden gesperrt.

Fünf Verletzte bei Denkendorf

Bei Denkendorf (Landkreis Eichstätt) wurden fünf Menschen verletzt. Ein Wagen war in Richtung München mit überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern geraten und mit drei weiteren Autos sowie einem Lastwagen kollidiert. Der Unfallverursacher wurde schwer verletzt, vier weitere Menschen leicht.

Ein mit 20 Tonnen Papierrollen beladener Sattelzug kam auf der A73 bei Meeder (Landkreis Coburg) von der Fahrbahn ab und stürzte eine Böschung hinunter. Der 24 Jahre alte Fahrer sei mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher. Er sei aber nicht schwerer verletzt worden. Weil der Sattelzug samt Ladung umständlich aus dem Straßengraben geborgen werden musste, waren die Fahrbahnen in Richtung Coburg mehrere Stunden lang gesperrt.

Rutschige Straßen, zu hohe Geschwindigkeiten

Bei Würzburg kippte ebenfalls ein Sattelzug um und blockierte die Fahrbahn auf der A3 in Richtung Frankfurt. Der Laster war in einer Baustelle offenbar ins Schleudern geraten, wie die Polizei berichtete. Der umgekippte Laster habe sich „quer über die Fahrbahnen“ gelegt und die Durchfahrt unmöglich gemacht. Der 27 Jahre alte Fahrer blieb unverletzt.

Schneefall ließ am Sonntag in Südbayern die Straßen rutschig werden. Auf der A7 im Allgäu kam ein 29 Jahre alter Autofahrer bei zu hohem Tempo trotz Winterreifen von der Fahrbahn ab und schleuderte gegen ein Verkehrsschild, wie die Polizei mitteilte. Anschließend prallte er gegen die Leitplanke und fällte eine Notrufsäule. Er und seine Beifahrerin kamen mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.

dpa

Quelle: Merkur.de

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